MachBar - Mitmachen. Aber wo?

Das fragen sich häufig Menschen, die auf der Suche nach einem freiwilligen Engagement sind.
Welches Ehrenamt passt zu mir? Wer sind die Leute, die meine Hilfe möchten? Was gibt es in der jeweiligen Einrichtung konkret für mich zu tun?

Im Rahmen der MachBar ermöglicht die EhrenamtsAgentur Einsatzstellen und interessierten Freiwilligen, sich in lockerem Rahmen zu treffen und dabei unverbindlich übereinander zu informieren. Nach einem alkoholfreien Begrüßungscocktail stellen maximal vier Einrichtungen in jeweils 10 Minuten sich selbst und ihre Gesuche nach Freiwilligen vor. Beim anschließenden Abend-Imbiss können Fragen gestellt und persönliche Kontakte geknüpft werden.

Die MachBar findet an vier Terminen im Jahr statt und ist kostenfrei.
Gastgeber: EhrenamtsAgentur Weimar // VHS-Weimar

Nächste MachBar am

Dienstag, 28. Februar 2023

  • AIDS-Hilfe Weimar, Jessica Daschkeit
  • Schenke - Umsonstladen / WerkBank
  • Ourchild e.V.
  • Kräuternetzwerk Ökoherz.de

18.00 – 20.00 Uhr, Küche im VHS-Haus 1, Graben 6, Kostenfrei

Anmelden und Gesuch vorstellen!

Ihr möchtet Eure Einrichtung oder Gesuche nach Ehrenamtlichen im Rahmen der MachBar vorstellen? Bitte melden: Kontakt


Rückblick:

2. MachBar - reloaded! am 15.11.22

Töpfe auf der Suche nach Deckeln

von links: Martin Kristen, Ruth Bouska, Uwe Schröckenbach und Dagmar Wolf

Anja und Stefanie, Gastgeberinnen der MachBar, freuen sich jedes Mal, wenn sich interessierte Freiwillige und Vertreter der Einrichtungen in angeregten Gesprächen rund um den Küchentisch verlieren.

Zum ersten Mal wurde sogar das traditionelle Couscous bis auf den letzten Krümel verzehrt. Nein, es gab nicht zu wenig davon. Uwe kam einfach vor lauter Austausch gar nicht zum Essen und war froh noch etwas zum Abendessen mit nach Hause nehmen zu dürfen. Wohl bekomm’s!

Pünktlich um 18.00 Uhr startete die besondere Freiwilligenbörse.

Mit dabei:

  • Familienentlastender Dienst (LHW Weimar-Apolda e.V. - Dagmar Wolf
  • Thüringer Kinderhospizdienst - Uwe Schröckenbach
  • Betreuungsverein Weimar e.V. - Martin Kristen
  • BUND-Garten ArtenReich - Ruth Bouska

Bunt und vielfältig

Bunt und vielfältig war auch das Getränkeangebot der MachBar.

Dagmar Wolf, Familienentlastender Dienst Weimar

Eine bunte und vielfältige Aufgabe erwartet Ehrenamtliche beim Familienentlastenden Dienst des Lebens-Hilfe-Werk Weimar-Apolda. Unterstützt werden Familien, die Menschen mit Einschränkungen körperlicher oder geistiger Art im Haushalt haben. 

Durch die Ehrenamtlichen sollen für die Beteiligten Freiräume und Erholungsphasen geschaffen werden. Auch für die eingeschränkte Person soll eine möglichst hohe Lebensqualität erreicht werden. Denn auch sie möchte etwas mit anderen Menschen unternehmen, die z.B. nicht die eigenen Eltern sind.

Als konkretes Beispiel nennt Dagmar Wolf das Abholen einer Jugendlichen nach der Schule zum Musikunterricht oder zur Logopädie. Die Eltern des Mädchens sind zu dieser Zeit noch berufstätig. Oder die Frau mit Erblindung, der beim Einkaufen geholfen wird. Oder die Hilfe für eine Familie mit schwer mehrfach behindertem Kind, die abends einmal ausgehen möchte. Die Seniorin, die sich den Spaziergang allein nicht mehr zutraut.

Die Altersgruppe der Menschen, denen der familienentlastende Dienst zur Seite steht, reicht vom Kleinkind bis zum Senior mit jeglicher Art von Unterstützungsbedarf. 

Der Ehrenamtliche bestimmt selbst, auf welche Art und wie lange er helfen kann und wird dabei engmaschig vom Team der Lebens-Hilfe begleitet.

Man muss nichts Bestimmtes können, am wichtigsten ist die Offenheit gegenüber der Aufgabe und den Menschen, die man begleitet. 

Wer sich ehrenamtlich engagiert erhält eine Aufwandsentschädigung, die nach der Art des Einsatzes gestaffelt ist. Eine 30-stündige Schulung, die auch während man schon im Einsatz ist, absolviert werden kann, gibt das nötige Rüstzeug für diese erfüllende Aufgabe.

Kontakt: Dagmar Wolf, Tel.: 03643 / 742971, Mail: d.wolf@lhw-we-ap.de
Lebens-Hilfe-Werk Weimar-Apolda e.V. - Familienentlastender Dienst Weimar, Fuldaer Straße 86, 99423 Weimar

Über den Tod hinaus

Uwe hat das letzte Couscous ergattert!

Uwe Schröckenbach, Kinderhospizdienst Mitteldeutschland

Uwe Schröckenbach ist seit drei Jahren im Kinderhospizdienst Mitteldeutschland tätig und koordiniert hauptamtlich die ehrenamtlichen Mitarbeiter für die Region Erfurt-Jena-Weimar. 

Der Dienst betreut lebensverkürzt erkrankte Kinder ab der Diagnose und über den Tod hinaus. 

Darüber hinaus? Ja, denn der Kontakt bezieht sich hier nicht nur auf das betroffene Kind, sondern auch auf Geschwisterkinder und Angehörige.

Das Wichtigste: Zeit haben. „Der Ehrenamtliche ist das Sahnehäubchen, um Freiräume in der Familie zu schaffen“, sagt Uwe Schröckenbach. Gerade hat er eine junge Ehrenamtliche getroffen, die nach zwei Jungs, sechs und 13, sieht, wenn die Eltern sich gerade verstärkt um die erkrankte Schwester kümmern.

Einsatzzeiten und Inhalte der Hilfe werden individuell an die Bedürfnisse der Familie angepasst. Ob der Freiraum für die Angehörigen geschaffen wird, indem man Wäsche bügelt oder mit den Geschwistern auf den Spielplatz geht, ist von Fall zu Fall verschieden. 

Eine 100 Stunden umfassende Ausbildung und 40 Stunden Praktikum, die vom Koordinator begleitet werden, gehören zur Vorbereitung der Ehrenamtlichen. Geschult wird zu den Themen Trauer, Reflexion, damit sich der Ehrenamtliche selbst besser in Krisensituationen kennen lernt und damit diesem anspruchsvollen Ehrenamt gewachsen zu sein.

Die Einsätze erfolgen in Wohnortnähe, Fahrtkosten werden vom Dienst erstattet und beim großen Ehrenamtstag des Kinderhospizdienstes treffen sich alle Beteiligten, um sich gegenseitig auszutauschen und kennenzulernen. 

Am besten geeignet sind Menschen, die sagen: „Yes, ich wupp die Sache und gebe den Angehörigen Energie, um durchzuhalten.“

Kontakt: Uwe Schröckenbach, Koordinator Ehrenamt Weimar-Jena-Erfurt, Tel. 0151-14301320, Mail:uwe.schroeckenbach[at]thueringer-kinderhospizdienst.de,
Thür. Kinderhospizdienst, Beratungsstelle Erfurt, Domstraße 1b, 99084 Erfurt

Dieses Ehrenamt macht Spaß, weil…

Nach dem Vortrag kommt der Appetit.

Martin Kristen - Betreuungsverein Weimar e.V.

Der Mensch ist für sich selbst verantwortlich und muss ständig Entscheidungen treffen: z.B. finanzieller Art, bei gesundheitlichen Themen, bei Wohnungsangelegenheiten. Er muss Verträge, Anträge, Formulare ausfüllen.

Was passiert, wenn man diese Dinge nicht (mehr) selbst erledigen kann? Hier kommen rechtliche Betreuer und Martin Kristen mit dem Betreuungsverein ins Spiel. 

Er ist Ansprechpartner für ehrenamtliche Betreuer, die diese Aufgaben für Menschen übernehmen, die dement sind, eine psychische Erkrankung haben oder körperlich nicht dazu in der Lage sind. In Weimar sind das derzeit Menschen von 18-101 Jahren. Sie leben in Altenheimen, zu Hause oder in Hilfeeinrichtungen.

„Dieses Ehrenamt macht Spaß,“ so Martin Kristen, „weil es auf Dauer angelegt ist und eine sehr wichtige und breite Unterstützung der Menschen darstellt."

Die rechtlichen Vertreter werden vom Amtsgericht bestellt. Durch die Anbindung an den Verein erhalten sie nicht nur regelmäßig Fortbildungen zu essenziellen Themen, die für eine Vertretung wichtig sind. Der Verein kann quasi auch als Vertretung für den Vertreter fungieren, falls dieser verhindert ist.

Geschult werden die Ehrenamtlichen vor Übernahme einer Betreuung nach einem Modulsystem. Der Weimarer Verein übernimmt eine passgenaue Vermittlung der Ehrenamtlichen, damit diese nicht gleich beim ersten Fall überfordert sind. Pro übernommenem Fall erhält der ehrenamtliche eine Pauschale von 425 € pro Jahr (ab 2023). 

Kontakt: Martin Kristen, Tel. 03643-7402331, Mail: martin.kristen@betreuungsverein-weimar.de
Betreuungsverein Weimar e.V., Soproner Str. 1, 99427 Weimar,

Lust auf artenreiche Natur

Die MachBar hat immer etwas von einer kleinen Stehparty.

Ruth Bouska, BUND-Garten ArtenReich

Den BUND für Umwelt und Naturschutz gibt es seit 2015 wieder in Weimar. Ein großer Teil der Angebote, den die Weimarer Kreisgruppe anbietet, findet im BUND-Garten ArtenReich im Stadtteil Niedergrunstedt statt. Es gibt dort immer etwas zu tun. Der Ort lebt vom Mitmachen.

Auf dem bereits entbuschten Teil des 8500 m² großen Gartens, einer ehemaligen Kleingartenanlage, soll eine Streuobstwiese entstehen. Bäume sollen gepflanzt werden und danach die Fläche von Schafen beweidet werden.

Die Angebote, die auf dem Gelände stattfinden, sind relativ niedrigschwellig und für Kinder und verschiedenste Gruppen zur Mitarbeit gut geeignet. Werkzeug ist vorhanden und der Verband sorgt nach Voranmeldung für eine Mittagsverpflegung.

„Einfach melden, wer Lust auf praktische Tätigkeiten wie 2 Stunden Holzhacken oder Aufräumen hat oder wer mit einer Kindergartengruppe den Garten besuchen möchte, um den Kleinsten die Vorgänge in der Natur nahezubringen,“ sagt Ruth Bouska.

Die Weimarer Gruppe ist gerade dabei, weiter Angebote der Umweltbildung für Schulen zu stricken und den Garten damit zu erhalten. Wer sich für Natur und Umweltschutz interessiert, ist hier gut aufgehoben. Ein Eintrag in den E-Mail-Verteiler der Gruppe sorgt für Infos über die Garten-Aktionstermine.

Kontakt: Ruth Bouska, Tel: 0361/5550310, Mobil: 0174/9191195, Mail: r.bouska@bund-thueringen.de
BUND Landesverband Thüringen e.V./ Kreisgruppe Weimar, Trommsdorffstraße 5, 99084 Erfurt


MachBar - reloaded! am 27.9.22

Nach 2 Jahren Pause startet die besondere Freiwilligenbörse der EhrenamtsAgentur wieder erfolgreich. 

Präsentierten die neueste Ausgabe der MachBar: Sylvie Planitzer, Stefanie Lachmann, Frieda Müller, Sabine Zeune, Sönke von der Ahe, Gabriele Rabe, Tanja Matjas und Anja Pfotenhauer-Wolleschensky
Foto: Christiane Weber

Bei leckeren Mixgetränken und einem nicht minder schmackhaften Couscous-Salat mündeten die Vorträge in angeregten Gesprächen zwischen Interessierten und Expertinnen. 
Es stellten sich vor:

  • Marie-Seebach-Stiftung Kultur Wohnen gGmbH- Sylvie Planitzer und Sabine Zeune
  • Flüchtlingssozialarbeit der Caritas / Familienpatenschaften Weimar - Gabi Rabe (Ehrenamtskoordinatorin Caritas) / Mandy Leube (Frühe Hilfen)
  • WeLa Lastenradverleih Weimar / Innenstadtverein - Frieda Müller/Sönke von der Ahe
  • We Dance e.V. - Tanja Matjas (künstlerische Leitung)

Marie-Seebach-Stiftung Kultur Wohnen gGmbH
„Wir freuen uns über Menschen, die uns unterstützen und die sich Zeit für unsere Senioren nehmen“, machten Sylvie Planitzer und Sabine Zeune von der Marie Seebach-Stiftung Kultur Wohnen gGmbH deutlich. Zeit für Spaziergänge zum Beispiel oder für Gespräche. Was genau gemeinsam unternommen werden könne, richte sich nach den Interessen. Wer einen grünen Daumen hat, könne auch im Garten des Seniorenheims an der Tiefurter Allee seine gartenpraktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. 

Weimarer Lastenradverleih
Handwerkliche Fertigkeiten sind dagegen bei WeLa – dem Weimarer Lastenradverleih gefordert. Frieda Müller und Sönke von der Ahe stellten mögliche Aufgabenbereiche vor. Die ehrenamtlichen Helfer:innen kontrollieren die Lastenräder regelmäßig, ob sie noch funktionstüchtig sind und bringen diese gegebenenfalls zur Werkstatt. Als Lastenrad-Pate kümmern sie sich speziell um eines der Lastenräder, die derzeit an vier Standorten im Stadtgebiet zu finden sind. Auch Öffentlichkeitsarbeit, Koordination und Weiterentwicklung des Projektes seien erwünscht. 

Caritas-Flüchtlingssozialarbeit & Familienpaten Weimar
Zeit schenken: Das ist auch bei der Caritas-Flüchtlingssozialarbeit hoch willkommen, wie Ehrenamtskoordinatorin Gabriele Rabe betonte. Sie verdeutlichte gemeinsam mit Mandy Leube, wie Freiwillige sich einbringen können, um Flüchtlingen das Ankommen und Einleben in der fremden Umgebung zu erleichtern und Wege zu ebnen. Das könnte die Vermittlung besserer Deutschkenntnisse, die Unterstützung bei Behördengängen oder Hilfe im Alltag sein. Auch lenkte Gabriele Rabe den Blick der ehrenamtlich Interessierten auf das Projekt Familienpatenschaften. Ehrenamtliche Familienpaten schenken Ideen, Erfahrung, Kraft und Verlässlichkeit, haben für die Eltern ein offenes Ohr und verbringen mit den Kindern Freizeit. 

We-Dance e.V.
Unterstützung erhofft sich auch der Verein We-Dance, zeitgenössischer Tanz von Kindern und Jugendlichen. Tanja Matjas, Geschäftsführung und künstlerische Leitung, umriss für die Freiwilligen ein weites Einsatzfeld in Workshops und Kursangeboten, insbesondere bei den Ferien- und Wochenendangeboten im Oktober, November und Dezember in der Schwungfabrik an der Milchhofstraße 22a. Die ehrenamtlichen Helfer:innen sollten für die Kinder Ansprechpartner sein, sie begleiten und betreuen und damit die Tanz- und Theaterpädagog:innen bei ihrer Arbeit unterstützen. Wer sich für Medien, Foto oder Social Media interessiere, könne die Kurs- und Workshoparbeit des Vereins medial begleiten. 

Die nächste MachBar findet am 15.11.2022 statt.


Blick ins MachBar-Archiv:

Die MachBar Video-Stars!

Erstmals wurden die Gesuche der MachBar am 19. Mai 2020 im digitalen Raum ohne Publikumskontakt vorgetragen. Einsatzstellen mit Bedarf an Ehrenamtlichen haben dafür ihre Videos an die EhrenamtsAgentur zur Veröffentlichung im Rahmen einer digitalen MachBar eingesandt.

Die EhrenamtsAgentur und Einsatzstellen freuen sich über reges Interesse, Klickerei und Teilerei.

Maximilian Rameszani von BUNDjugend mit dem Projekt "Klasse Klima"
Gabi Rabe von der Flüchtlingssozialberatung der Caritas
Anne Langhof vom AWO Mitte-West-Thüringen e.V.
Jonte Hömig vom Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V.
Holger Welz und Henry Bache vom DRK Kreisverband Weimar e.V.
Stefanie Lachmann bereitet den MachBar-Couscous

Wer sich für die Mitarbeit in einer der vorgestellten Einrichtungen interessiert, wendet sich an die EhrenamtsAgentur oder direkt an die Einsatzstellen.


Rückblick auf die 13. MachBar am 25.2.20

Frische Zutaten, kurz vor der Verwandlung zum beliebten MachBar-Couscous.

Mitmachen, aber wo? Bei der 13. MachBar wurden Paten für Kulturaustausch mit Studierenden und  Helfer für jede Menge Theater in Tiefurt gesucht. Wie ein Bauernhof zum Lernort werden kann und wo Hörgeschädigte umfassend Hilfe erfahren – in der Küche der Volkshochschule gab es wieder jede Menge Information für Engagementhungrige und interessierte Zuhörer.

Fremde werden (wieder) Freunde

Jens Elschner, Katrin Wolff, Tom Wildensee, Kristiina Oelsner, Christian Augsten (v.l.) stellten ihre Vereine und Gesuche nach Unterstützung vor.

Das Patenschaftsprogamm für internationale Studierende wurde vom International Office der Bauhaus Uni neu aufgelegt und sucht ab sofort wieder nach Weimarer Personen und Familien, die den jungen Leuten ihren Lebensort, ihre Gebräuche und Alltägliches nahebringen möchten. Denn diese möchten nicht nur in Deutschland studieren, sondern Deutschland und seine Menschen richtig kennen lernen.

Dazu erzählt Koordinatorin Kristiina Oelsner bei der MachBar ihre eigene Geschichte. Selbst aus Estland stammend, lernte sie dank einer deutschen Familie Thüringer Gebräuche, den Thüringer Wald und viele deutsche Eigenheiten kennen und lieben. Aus dem Kontakt entstand eine langjährige Freundschaft, die noch immer besteht.

Als Paten kommen Bürger aller Altersklassen und sozialer Schichten in Frage. Familien und Einzelpersonen, Berufstätige, Arbeitslose, Rentner und Jugendliche… werden Sie Pate oder Patin.

Kontakt: Kristiina Oelsner, kristiina.oelsner(at)uni-weimar.de
WIN – International Office, Campus Office, Geschwister-Scholl-Str. 15, Raum 108
www.fremde-werden-freunde-weimar.de

Lernort Bauernhof – Wo kommt mein Essen her?

Gleich geht's los. Zuerst noch ein Getränk und dann Infos aus der Engagementwelt.

Ökolandbau, soziale Landwirtschaft, Bildungsprojekte, nachhaltige Ernährung – Themen, für die sich der Ökoherz e.V. stark macht.

In Kooperation mit dem Landvolkbildung Thüringen e.V. soll nun das Konzept „Lernort Bauernhof“ etabliert werden. Das Ziel: Schulklassen besuchen Ökolandbau-, aber auch konventionelle Betriebe, um wieder zu lernen, woher Lebensmittel eigentlich stammen, auf welche Weise diese entstehen und vermarktet werden. Die Kinder- und Jugendlichen von heute sind die Konsumenten von morgen, sagt Christian Augsten. Ihnen einen bewussten Umgang mit den Ressourcen zu vermitteln, sei eine wichtige Aufgabe für die Zukunft unserer Gesellschaft.

„Ist doch ne tolle Idee, wenn mein Kind oder Enkel mal mit der Schulklasse auf so einen Betrieb fahren kann…“ -  dafür braucht das Projekt besondere Hilfe. Es werden Unterstützer gesucht, die die Idee des „Lernort Bauernhof“ aufgreifen und im Bekanntenkreis, beim Elternabend, sprich in der Schule, bekannter machen.

Zur Unterstützung von Bildungsangeboten werden ebenso Mitglieder für den „externen Hilfskräftepool“ des Vereins gesucht, z.B. zur Begleitung von Schülern auf die Bauernhofexkursionen  oder für Backen mit Kindern in der Ökobackstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt.

Kontakt: Christian Augsten, Tel.: 0 36 43 / 49 63 28, Mail: info(at)oekoherz.de
Thüringer Ökoherz e. V., Schlachthofstraße 8-10, 99423 Weimar

Der Lohn? Kultur!

Gespräch frei - das Buffet ist eröffnet.

Wer Tiefurt kennt, weiß, dass es auch für vielfältige kulturelle Veranstaltungen steht. Aber Kinder- und Sommertheater und die Montagsmusiken bedeuten auch viel Arbeit. Katrin Wolff vom WIR e.V. (Wohnen im Ruhestand) ist deswegen auf „Männersuche“. Sogar mehrere wären gut, um z.B. beim Aufbau und Bedienen der Theatertechnik (Licht und Ton), oder Stühle stellen zu helfen. Frauen werden ebenfalls gesucht für den Bereich Kasse, Bewirtung der Gäste oder die Bereitung der traditionellen Fettbrote. Natürlich sind auch technikaffine Frauen oder fettbrotschmierende Männer höchst willkommen. Der Zeitaufwand beläuft sich pro Vorstellung auf ca. 5 Stunden.

Für das ganzjährig laufende Kindertheater im Kaminraum und die Montagsmusiken, die zuweilen auch in der Kirche stattfinden, werden vor allem Helfer am Einlass gesucht, die den Besucherstrom leiten und Menschen behilflich sind, zu ihren Plätzen zu gelangen.

Als Gegenleistung stehen den freiwilligen Helfern nebst Familien die Besuche der Veranstaltungen kostenfrei offen.

Kontakt: Katrin Wolff, Tel. 03643 / 87892-17, Mail: katrin.wolff(at)swpwe.de
WIR e.V., Stiftung wohnen plus... im Kammergut Tiefurt, Hauptstr. 14,  99425 Weimar
www.stiftung-wohnen-plus.de

Die Bedeutung des Nichthörens

Und am Ende hat jeder mit jedem gesprochen.

Was es bedeutet, nicht zu hören? Menschen vereinsamen, ziehen sich zurück.

Oft fehlt dazu auch das Wissen, was ihnen mit einer solchen Sinnesbeeinträchtigung rechtlich zusteht - vom Schwerbehindertenausweis, über technische Hilfsmittel u.v.m.
Wieviele Hörgeschädigte in Weimar von der Existenz und der Beratung des Landesverbands bereits profitieren, präsentiert Jens Elschner vom Landesverband für Hörgeschädigte Thüringen e.V.. So werden bspw. die Verbesserung der Akustik in Schulen oder der Einbau spezieller Technik für Hörgeschädigte in öffentlichen Gebäuden forciert - in Weimar sind das u.a. die Herderkirche, das Theater und die Trauerhalle. Das verbandseigene Hörmobil, thüringenweit beratend unterwegs, verleiht Hörtechnik für Veranstaltungen und berät Menschen zu allen Fragen und Problemen rund ums Thema Gehör.

Im Angebot sind auch Reisen für Betroffene. Dieses Jahr soll es nach Kopenhagen gehen, man war schon in Innsbruck und der Schweiz. Interessenten, auch mit einwandfreiem Gehör, sind herzlich eingeladen, an den Fahrten teilzunehmen.

Ehrenamtliche werden zur Unterstützung der Selbsthilfegruppen in Weimar, Apolda, Sömmerda und Erfurt gesucht. Voraussetzung: Führerschein und die Bereitschaft mehrere Stunden unterwegs zu sein, um die Gruppen zu Vorträgen und Informationsveranstaltungen zu begleiten. Auch das Amt des Schatzmeisters möchte neu besetzt werden.

Kontakt: Jens Elschner, Tel: 0 36 43 / 4 57 93 58 
Interessenvertreter der Schwerhörigen, Ertaubten, Tinnitus-Betroffenen und CI-Träger 
Landesverband für Hörgeschädigte Thüringen e.V., Rießnerstraße 12b, 99427 Weimar
  www.schwerhoerige-thueringen-eutb.org