Presse

TLZ vom 20.1.2014

Telefonseelsorgen gibt es in Erfurt oder Jena, beide sind auch für Weimar zuständig.

Thüringer Allgemeine vom 19.11.2013

Broschüre "Bildungsnetz" der Thüringer Ehrenamtsstiftung

Thüringer Landeszeitung vom 24.9.2013

Thüringer Landeszeitung vom 23.9.2013

Pressemitteilung EhrenamtsAgentur vom 16.09.2013

Foto: EhrenamtsAgentur Weimar

8. Weimarer Freiwilligentag - Drei noch frei!

Noch drei der angebotenen Mitmach-Projekte haben am 21. September dringenden Bedarf an freiwilligen Helfern zur Unterstützung.

Da ist beispielsweise ein „Sportraum in Not!“ Hier soll der Bodenbelag im Sportraum des Mehrgenerationenhauses Schöndorf erneuert werden. Ein Projekt für Hobby-Handwerker. Boden raus und neu verlegen, nicht alleine, versteht sich. Die Kinder, die den Turnraum nutzen, werden sich über den neuen Boden freuen.

Oder das Projekt: „Grüne Oase“ der Villa Wilhelmina in Niedergrunstedt. Wer gerne Grünzeug verbuddeln helfen will, ist herzlich willkommen. Die Villa Wilhelmina ist ein Wohnprojekt der Stiftung Haar für Kinder aus schwierigen Verhältnissen, bzw. junge Familien, die hier soziale Starthilfe bekommen. Und der Ortsteil Niedergrunstedt hübsch genug, um ihn sich mal wieder anzugucken und nebenbei ein paar Büsche zu vergraben.

Oder das Projekt: „Bring Farbe ans Haus!“ Den Camsin e.V., mit dem Angebot tier- und naturgestützter Therapie, kennen nur wenige. Der ambitionierte junge Verein, ansässig auf dem Gelände zwischen Naturschutzzentrum und Schützengilde, sucht noch Helfer zum Verschönern seines Bauwagens, der als Aufenthalts- und Umkleideraum dient und dringend einen neuen Anstrich braucht.

Für die Projekte kann man sich noch kurzfristig, bis 18.9., bei der EhrenamtsAgentur Weimar per Mail: ehrenamt[at]buergerstiftung-weimar.de oder telefonisch unter (03643) 815600 anmelden.

Dabei sein - mitgestalten. Gutes tun für sich und andere – 8. Weimarer Freiwilligentag am 21. September. Weitere Infos: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

Thüringer Landeszeitung vom 4.9.2013

Thüringer Landeszeitung vom 27.8.2013

Kreativ sein oder kräftig zupacken

Freiwilligentag lädt zum Mitmachen ein

Weimar. Dabei sein und mitgestalten. Gutes tun für sich und andere. Die Mitstreiter interessanter Mitmach-Projekte laden am Samstag, 21. September, freiwillige Helfer zur Unterstützung für einen Tag ein. Ab sofort kann man sich bei der EhrenamtsAgentur Weimar für eines der Projekte im Rahmen des achten Weimarer Freiwilligentages anmelden.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: einen Bauwagen zum Reiterstübchen beim Reitverein in Nohra umgestalten oder einen Kita-Raum als Wohnzimmer für Bücher einrichten. Kreativ sein für Menschen mit und ohne Behinderung. Werkeln bei Einsätzen auf dem Webicht-Spielplatz, beim Zaunbau in der ehemaligen Station junger Naturforscher am Papiergraben, im Park von "Landgut Holzdorf" oder beim Fußbodenverlegen im Sportraum des Mehrgenerationenhauses in Schöndorf. Das Mitmach-Projekt "Bückware!" umschreibt gemeinsames Müllsammeln im Kirschbachtal. Man kann Vogelhäuschen bauen. Obst pflücken oder eine Hecke im Mutter/Vater-Kind-Haus "Villa Wilhelmina" in Niedergrunstedt pflanzen. Für alle diese und weitere Tätigkeiten werden Aktive gesucht.

Anmeldungen bis 16. September bei der EhrenamtsAgentur
Telefon 03643-815600, oder im Internet undter www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

Thüringer Landeszeitung vom 12.7.2013

Thüringer Landeszeitung vom 19.8.2013

Pressemitteilung EhrenamtsAgentur vom 11.7.2013

Von Anfang an beim Freiwilligentag der EhrenamtsAgentur aktiv: Hans Busch (re.) vom Gemeindezentrum Paul-Schneider in Weimar-West.
Stefanie Lachmann (li.) und Wiebke Wagner (m.) Koordinatorinnen der EhrenamtsAgentur organisieren seit 2009 den Weimarer Freiwilligentag. Mit im Bild Eleonore Bleicher vom Vorstand der Bürgerstiftung Weimar.

EhrenamtsAgentur Weimar für Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert

Weimar/Berlin. Die EhrenamtsAgentur Weimar ist für den Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert. Ihr Einsatz zur Förderung des Ehrenamts in der Stadt Weimar erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. Die EhrenamtsAgentur Weimar beteiligt sich seit 2005 jedes Jahr mit der Organisation des Weimarer Freiwilligentages „WeimarWillIch“ an der bundesweiten Woche für bürgerschaftliches Engagement und wurde daraufhin vom Kampagnenteam des BBE (Berlin) für den Preis vorgeschlagen. Am 21. September wird der 8. Freiwilligentag mit 17 Projekten stattfinden und  die Weimarer Bürgerinnen und Bürger zum engagierten Mitmachen einladen.

Der Deutsche Engagementpreis stärkt die Aufmerksamkeit und die Anerkennung für freiwilliges Engagement in Deutschland. Träger des Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.

Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor - für den die EhrenamtsAgentur nominiert ist, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung ausgelobt. Mit der Schwerpunktkategorie „Gemeinsam wirken – mit Kooperationen Brücken bauen“ würdigt der Deutsche Engagementpreis in diesem Jahr insbesondere Kooperationen unterschiedlicher Initiativen, die gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen wollen. Der Weimarer Freiwilligentag trägt zur Vernetzung und Erweiterung solcher Kooperationen gemeinnütziger Einrichtungen kontinuierlich bei, mit dem Ziel gemeinschaftlich wertvolle Aufgaben umzusetzen und Mitwirkungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Eine Experten-Jury wählt im September die Preisträger und die 15 Finalisten für den Publikumspreis. Den Gewinner des mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter www.deutscher-engagementpreis.de. Alle Preisträger des Deutschen Engagementpreises werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 5. Dezember 2013, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, in Berlin bekanntgegeben und ausgezeichnet.

 

Thüringer Allgemeine vom 14.6.2013

Nachgeholt: Am 13.6. wurden im Rahmen des Schülerfreiwilligentages 21 Schüler der Diesterweg-Schule in "ihrem" Hasenwäldchen tätig. Mit Hilfe von Mitarbeitern des Betriebshofs und Barbara Backe von den Grünen Wahlverwandtschaften wurde geharkt und gerecht. Im Anschluss durfe jedes Kind auf dem Schulgelände noch ein Blümchen pflanzen.

Thüringer Landeszeitung vom 7.6.2013

Auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof am Weimarer Ilmpark pflegten Josephine (15), Pascal (14) und die Austauschschüler Julie (15) und Manon (14) vom Humboldtgymnasium Gräber. Foto: Thomas Müller
Christian und David von der Regelschule Schöndorf an der Marienhöhe bei der Grünpflege. Foto: Michael Baar
Im Tierheim hieß es für Lucy (16) und Daniel (16) vom Goe­thegymnasium Käfige reinigen und mit Katzen schmusen. Foto: Thomas Müller

Erfolgreicher Schülerfreiwilligentag in Weimar

Weimar. Das bürgerschaftliche Engagement gewährte mehr als 300 Weimarer Schülern Einblicke in ganz neue Lebenswelten.

Mehr als 300 Weimarer Schüler haben sich am Donnerstag am 6. Schülerfreiwilligentag beteiligt. Die Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung Weimar hatte wieder weit mehr als zwanzig Einsatzorte für die Schüler vereinbart. Allein der Ehrenamtstag der Diesterwegschule musste kurzfristig auf die kommende Woche verschoben werden: Nach dem Hochwasser waren die Kapazitäten des städtischen Betriebshofes erschöpft.

Mit ihren Einsatzorten erschlossen die sich die Schüler nicht nur neuartige Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Erwachsenen. Wiebke Wagner von der Ehrenamtsagentur hatte sie den Klassen vorab vorgestellt. Einige beschäftigten sich auch in Schulprojekten mit bürgerschaftlichem Engagement.

Hochzufrieden äußerte sich nach Abschluss der Projekte Stefanie Lachmann von der Ehrenamtsagentur. "Alle waren gut drauf. Alle Einsatzorte und Partner waren gut vorbereitet. Und dann hatten wir wirklich ausgesprochenes Glück mit dem Wetter", freute sie sich.

Zu den anspruchsvollsten Aufgaben gehörten die Einsätze in Senioreneinrichtungen am Paradies, im Sophienhaus und bei der Awo-Tagespflege. So bereiteten im Sophienhaus Humboldtgymnasiasten den schon traditionellen Rollstuhlausflug mit Senioren samt Picknick auf dem Beethovenplatz vor und begleiteten sie. Josefine, Isabell (beide 13) und Selina (12) aus der Klasse 7d der Regelschule in Schöndorf kümmerten sich mit Leiterin Evelin Urbansky um die 15 zumeist älteren Menschen, die von der Awo-Tagespflege in der Ettersburger Straße betreut werden.

Aus der Regelschule in Schöndorf kamen auch die Schüler, die sich mit dem Naturschutzzentrum um den Dürren Bach und Herders Ruh an der Marienhöhe verdient machten. Beim Verein Camsin räumten Humboldtschüler nicht nur das Vereinsgelände auf. Sie erfuhren auch, wie man Tiere und Natur für Therapien bei Kindern und Erwachsenen einsetzen kann.

Derweil wurden die Musäus-Siebtklässer, die sich auf dem Gelände der Station am Papiergraben verdient machten, von Weimars Dezernentin Janna de Rudder mit Eis überrascht.

Einen Blick in Weimars Geschichte ermöglichte  Frau Steinborn vom Verein Grüne Wahlverwandtschaften Humboldtgymnasiasten. Sie betreute nicht nur  die Gräberpflege auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof im Park an der Ilm, sondern konnte ihnen auch Informationen über die Geschichte vermitteln.

Eine unbekannte Welt war für die Schüler auch der Einsatzort Weimarer Tafel samt seinem Sozialkaufhaus Möbile.

Michael Baar / 07.06.13 / TA

 

Thüringer Landeszeitung vom 5.6.2013

Thüringer Landeszeitung vom 17.4.2013

Thüringer Landeszeitung vom 25.3.2013

Diese Empfehlung gilt im übrigen nicht nur für den Einsatz von Senioren, sondern für alle freiwillig Engagierten.

Thüringer Landeszeitung vom 14.3.2013

Thüringer Landeszeitung vom 18.3.2013

Rathauskurier der Stadt Weimar vom 23.2.2013

Loring Sittler (links) und Henning von Vieregge lesen und diskutieren zum Thema "Potenzial der Generation 55plus"

Wir brauchen Euch!
Der Ruhestand kommt später

Zur Autorenlesung und Diskussion mit Loring Sittler (Generali Zukunftsfonds) und Henning von Vieregge (Publizist und Referent) zum Thema „Potenzial der Generation 55plus“ und den neuen Lebensperspektiven der „jungen Alten“, lädt die EhrenamtsAgentur der Bürgerstiftung Weimar am 4. März herzlich ein.

Immer mehr Menschen werden immer älter - ein demografisches Problem angesichts der schrumpfenden deutschen Bevölkerung. Doch es stellt auch ein bisher weitgehend unterschätztes Potenzial dar.

„Wer in Rente geht, sollte sich nicht zur Ruhe setzen, jedenfalls nicht sofort und nicht vollständig. Durch Arbeit, bezahlt oder unbezahlt, bleibt man mitten im Leben. Nie zuvor waren die Älteren so fit, so kreativ und so voller Tatendrang wie heute."

Diskutieren Sie über diese und weitere Thesen im Anschluss der Buchvorstellungen mit den beiden Autoren persönlich.

Infos zu den Autoren: www.loringsittler.de, www.vonvieregge.de

Information:
„Wir brauchen Euch!“ „Der Ruhestand kommt später“

Autorenlesung und Diskussion
Montag, 4. März, 18.00 Uhr
Eckermann Buchhandlung Weimar, Marktstr. 2
Eintritt frei / freiwillige Spende

Eine Veranstaltung der Bürgerstiftung und EhrenamtsAgentur Weimar:
www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

Thüringer Landeszeitung vom 22.2.2013

Thüringer Landeszeitung vom 8.2.2013

Doris Elfert (Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung) heißt die Tauschfreudigen Gäste willkommen.

Neue Wege zur Werbung ausprobieren

Bürgerstiftung sucht Unternehmen für Marktplatz - Tauschbörse der anderen Art zum fünften Mal

Weimar. Bieten, suchen, tauschen: Die Bürgerstiftung Weimar sucht Unternehmen, Handwerker oder Gewerbetreibende, die sich im sozialen Bereich engagieren möchten, und das nicht nur finanziell.

All jene, die Kontakte knüpfen, auf neue Weise auf sich aufmerksam machen wollen, die Praktikanten oder Lehrlinge suchen, die neue Wege zur Werbung suchen, oder einfach nur Spaß am Tauschen haben, können beim fünften Martplatz der Guten Geschäfte am Mittwoch, 13. März, mitmachen.

Es haben sich bereits 21 tausch- und kontaktfreudige gemeinnützige Einrichtungen aus Stadt und Region angemeldet.

Handelsobjekte

Darunter sind die Tierheimhilfe, die Kita "Goethepark", die Tafel, Selbsthilfegruppen und Fördervereine, ein Awo-Altenheim, Bildungseinrichtungen, wie die Herderschule oder die Malschule, die Telefonseelsorge, der Verein Wu Dao aus Blankenhain und zehn weitere soziale Einrichtungen.

Auf Unternehmerseite sind erst vier feste Anmeldungen zu verzeichnen, die Anmeldefrist für die Unternehmen läuft aber noch bis zum 8. März.

Lebensmittel, Möbel, Holz, Papier, Baumaterialien, Werkzeuge, Büromaterial, Elektrogeräte, handwerkliche Hilfe, Transportmöglichkeiten, ein Museums- oder Naturführer, Kontakte, kulturelle Beiträge finden sich unter den Tauschangeboten. Auch am Marktplatz-Abend selbst können Dinge spontan zum Handelsobjekt werden.

Die Einrichtungen bieten selbst im Gegenzug viel Praktisches und Sinnvolles: Räumlichkeiten, Küchennutzung, Praktikanten, Schulungen, fleißige Helfer, Freizeitgestaltung, Kinderbetreuung, Kuchen und Pizza, Beiträge und Hilfe zu Events, Technik und vieles mehr.

Landtagspräsidentin Birgit Diezel wird als Schrimherrin persönlich den Marktplatz im Immo-Finanz-Center der VR Bank Weimar eröffnen, Paul-Andreas Freyer vom MDR führt durch die Veranstaltung.

Info: 5. Weimarer Marktplatz: 13. März, 18 - 20 Uhr, Immobilein-Finanz-Center der VR Bank, Hegelstr. 2. Anmeldung und Info: EhrenamtsAentru der bürgerstiftung Weimar, Stefanie Lachmann, Wiebke Wagner, Teichgasse 12a, Tel. 03643-815600, Fax 03643-815639. Per E-Mail werden Anmeldungen angenoemmen unter der Adresse ehrenamt(at)buergerstiftung-weimar.de

diehallos.de thüringen vom 2.2.2013

Wer Gutes tut, wird vom Finanzamt belohnt. Foto: Blinden- und Sehbehindertenverband Weimar

So können Ehrenamtliche auch noch Steuern sparen

(Postbank) - Soziales Engagement zahlt sich aus - und bei den Einnahmen kommt einem der Fiskus sogar entgegen. Denn die Aufwandsentschädigungen für nebenberufliche Tätigkeiten sind bis zu bestimmten Höchstbeträgen steuerfrei.

Jeder achte Deutsche (13 Prozent) übt aus Interesse oder Freude an der Sache eine nebenberufliche Tätigkeit aus - und das zum großen Teil sogar ehrenamtlich. Das hat eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank ermittelt. Unter den 60-Jährigen ist es sogar jeder Sechste (16 Prozent). Wer zum Beispiel als Trainer, Ausbilder, Erzieher oder Betreuer tätig ist, kann von der sogenannten Übungsleiterpauschale profitieren und pro Jahr 2.100 Euro steuerfrei dazuverdienen.

Dieser Jahreshöchstbetrag steht nicht nur Trainern in einem Sportverein zu, wie der Name vielleicht vermuten lässt. Auch die Spanischlehrerin in der Volkshochschule, der Leiter einer Jugendgruppe oder die Betreuerin im Feriencamp - sie alle profitieren von der Übungsleiterpauschale. Voraussetzung ist allerdings, dass man im Nebenjob pädagogisch oder lehrend tätig ist. Seit 2011 können auch ehrenamtliche rechtliche Betreuer, Vormünder und Pflegschaften diesen Freibetrag nutzen. Erfreulich ist, dass die Einnahmen bis zur Höhe von 2.100 Euro nicht nur steuerfrei sind, sondern auch keine Sozialversicherungspflicht dafür besteht.

Die Übungsleiterpauschlae wird auch zusätzlich zu anderen Steuerbefreiungen gewährt. Sogar Werbungskosten können im Zusammenhang mit dem Nebenjob gelten gemacht werden. Viele wissen nicht, dass sie im Zusammenhnag mit ihrer Nebentätigkeit auch Werbungskosten absetzen können. 2.100 Euro berücksichtigt das Finanzamt pauschal und ohne weiteren Beleg als Werbungskosten. Wer mehr Werbungskosten in Abzug bringen möchte, muss dafür aber Belege über die gesamte Höhe beim Fiskus einreichen.

Allgemeiner Freibetrag

Wer einen Nebenjob im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich ausübt, dabei aber nicht lehrend oder pädagogisch tätig ist, kann ebenfalls steuerfrei dazuverdienen. Allerdings nur 500 Euro pro Jahr. Dies gilt zum Beispiel für Jobs als Kassen- oder Hallenwart bei einem Verein, für das ehrenamtliche Betreuen der Caféteria im Gemeindezentrum oder für den Einsatz als Schiedsrichter beim Handball. Dazu macht diese nebenberuflich tätige Person einen allgemeinen Freibetrag in Höhe von 500 Euro pro Jahr beim Finanzamt geltend. Der Jahresfreibetrag von 500 Euro kann leider nicht mit der Übungsleiterpauschale oder einer Aufwandsentschädigung aus öffentlichen Kassen kombiniert werden.

Hinweis

Der Gesetzgeber plant, ab dem 1. Januar 2013 angemessene pauschale Vergütungen für Ehrenamtliche von der Umsatzsteuer zu berfreien. Die gesamten Vergütungen des Minijobbers dürfen pro Jahr nicht mehr als 17.500 Euro und der Stundensatz höchstens 50 Euro betragen.

www.dieHallos.de thüringen, 2.2.2013

 

Thüringer Landeszeitung vom 19.01.2013

Thüringer Landeszeitung vom 18.01.2013

Lutz Krause wurde seinerzeit von der EhrenamtsAgentur an den Schwerhörigenbund vermittelt.

Thüringer Landeszeitung vom 15.01.2013

Niklas' Mentorin ist seit einem Jahr Rica Braune aus Weimar. Sie ist selbständige Personalentwicklerin und in der Weimarer Bürgerstiftung engagiert. Dort haben sie und ihr Mann auch von dem Stipendium erfahren. "Wir fanden das von Anfang an interessant", sagt sie.

Nachdem die heute 44-jährige Kontakt mit der Roland-Berger-Stiftung aufgenommen hatte, erhielt sie bald die erste Nachricht von Niklas in Form seines Bewerbungsaufsatzes. Darin stellte er sich und seine Lebensumstände, Träume und Wünsche vor; sein Berufswunsch ist beispielsweise Architekt, in der Schule ist er engagiert als Klassensprecher. Es folgte ein erstes Kennenlernen mit ihrem zukünftigen Schützling und dessen Vater am Nikolaustag 2011. "Das Verhältnis war gleich offen und herzlich."

Braune betont, dass es sich bei den Mentoren keinesfalls um Babysitter, Nachhilfelehrer oder Elternersatz handele. "Es geht eher darum, die Eltern zu unterstützen, ein offenes Ohr zu haben, auch ein Vorbild zu sein". So haben die beiden während des ersten Jahres Museen besucht, Ausflüge gemacht, ein Weihnachtsgeschenk für Niklas' Schwester besorgt und kürzlich ein Konzert besucht.

Dass die Roland-Berger-Stiftung noch Bedarf an ehrenamtlichen Mentoren hat, zeigte sich gerade erst beim feierlichen Jahresempfang in Jena, bei dem zehn neue Stipendiaten aus Thüringen zwischen 9 und 16 Jahren aufgenommen wurden. Projektleiter Daniel Seiferheld weist darauf hin, dass für die 50 Stipendiaten derzeit nur 30 Mentoren zur Verfügung stehen. 20 Kinder und Jugendliche befinden sich also bis auf Weiteres in der Warteschleife zum persönlichen Mentor. Seiferheld ruft die Thüringer auf, sich bei Interesse bei ihm zu melden. "Denn das Ziel ist ganz klar: Für jeden Stipendiaten einen Mentor."

Mentoren gesucht:
E-Mail: daniel.seiferheld(at)rolandbergerstiftung.org, Telefon 03641-2377977