Presse

TLZ vom 16.11.2011

Donnerwetter: Gertraude Walber staunte nicht schlecht, als die Wohnstätte-Geschäftsstelle Anfang der Woche mit Gaben überschüttet wurde. Bis gestern Vormittag wurden 130 Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder in Osteuropa abgegeben. Foto: Maik Schuck

Weihnachten im Schuhkarton: Große Beteiligung trotz Kritik

Noch am Wochenende sah es düster aus für die "Weihnacht im Schuhkarton". Den Aufrufen der Wohnstätte und der Ehrenamtsagentur, die im Auftrag der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde darum gebeten hatten, Päckchen für bedürftige Kinder in Osteuropa und im Westjordanland zu packen, waren bis Ende letzter Woche nur einige Familien gefolgt.

Weimar. "Am Samstag waren bei uns ganze 35 Kartons eingegangen", sagt Gertraude Walber. Drei Tage später allerdings kommt sie kaum noch in ihr Büro. Und am Dienstagvormittag stapelten sich schon 130 weihnachtlich verpackte Schuhkartons mit Spielsachen und anderen kleinen Gaben in der Wohnstätte-Zentrale.

Unbeirrt von der Kritik, die nicht nur seitens des Bischofs von Trier an der Hilfsaktion des Vereins "Geschenke der Hoffnung" geäußert und unter anderem vom Weimarer Kreisvorsitzenden der Linkspartei, Frank Lange, bekräftigt wurde, beteiligten sich vor allem viele Schulklassen an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton".
Lange hatte beklagt, die Aktion verfolge keine langfristige Verbesserung der Ursachen für Kinderarmut und verstoße gegen die weltanschauliche Neutralität an Schulen (wir berichteten). Doch die Achtklässler der Parkschule, die sich im Rahmen des Sozialkundeunterrichts einen Tag lang mit dem Thema Kinderarmut auseinandergesetzt hatten, ließen sich davon nicht abhalten: "Wir haben Plakate gestaltet und unter unseren Mitschülern für die Aktion geworben", teilen Maria Neumann und Laura Wollmuth stellvertretend für ihre Klasse mit. Sogar Kuchen haben die Parkschüler gebacken und verkauft. "Von den Einnahmen - über 126 Euro - konnten wir weitere kleine Geschenke kaufen, so dass wir für die Kinder in Osteuropa insgesamt 34 Kartons packen konnten."

Die Auseinandersetzung mit Kinderarmut, das Nachdenken darüber, wie man Altersgenossen eine Freude machen könnte, denen es nicht so gut geht, sollte als Rechtfertigung für eine solche Sammlung genügen, findet Stefanie Lachmann von der Ehrenamtsagentur, wo bis gestern mehr als 70 Pakete abgegeben wurden - auch von Klassen aus Blankenhain und Magdala.

Sabine Brandt / 16.11.11 / TLZ

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