Bürgerstiftung Weimar
Ehrenamtsagentur

TA / 12.12.06: 
Sehnsucht nach Wärme 
Als der Wunsch nach ehrenamtlichen Großeltern an die Bürgerstiftung herangetragen wurde, herrschte eher Skepsis. Gehört das überhaupt ins Ehrenamt? Doch der Zuspruch von Senioren und Familien war groß. Deshalb fiel im Oktober der Startschuss. Inzwischen erhielt die Ehrenamtsagentur für das Konzept nicht nur einen Preis, sondern immer mehr Nachfragen.
WEIMAR. Sie lag im Krankenhaus und hörte von einer anderen Patientin, wie schön der Kontakt zum Nachbarskind sei, wie sie es mit in den Garten nimmt, Möhren erntet . . . Schon da dachte die Mutter einer zweijährigen Tochter: Es wäre schön, wenn solch ein Mensch auch für uns da wäre, mit dem das Kind eine ganz andere Sicht auf das Leben bekommt, Güte erfährt. Als die Alleinerziehende, die an der Weimarer Musikhochschule arbeitet, dann von der Großeltern-Patenschaft hörte, meldete sie ihre Wünsche an. Auch jene Verkehrsplanerin, die eine vierjährige Tochter hat, das zweite Kind erwartet und seit kurzem allein lebt, sieht darin eine gute Chance. Ähnlich der Familienvater mit drei Söhnen, deren Großeltern verstarben bzw. weit weg wohnen. "Mit Basteln habe ich nicht viel am Hut, und bei uns ist immer viel Hektik, die Beschaulichkeit fehlt", gesteht der Weimarer. Das erhofft er sich von den Oma- und Opa-Paten.
Ähnliche Wünsche hört Anette Sickel, die Zuständige für die Großeltern-Patenschaft in der Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung, auch von den interessierten Senioren. Ihnen geht es um Kontakte zur jüngeren Generation, Kinder aufwachsen zu sehen, aber auch um Zuwendung. Im Gespräch erkundet Anette Sickel von beiden Seiten Motivationen und Vorstellungen, um zu sehen, wer passt zueinander. Alles andere regeln die Beteiligten selbst. Falls nötig, will die Agentur für eine kleine Weiterbildung der Omas und Opas sorgen. Auf jeden Fall soll ein Großeltern-Stammtisch Erfahrungsaustausch sichern. Denn nicht immer läuft alles gleich glatt. "Aber darüber kann man ja reden", so Anette Sickel. So wie jene Eltern, denen die Paten-Oma – wie auch oft die echten Großmütter – zu viel Süßes verteilte. Ein Senior trat auch zurück, weil er dann doch die Verantwortung scheute.
Doch in vier Fällen läuft die Großelternschaft bereits bestens. Zehn weitere Familien suchen noch nach Omas und Opas, darunter die anfangs Beschriebenen. Die Vermittlung, aber auch "Notfall-Hilfe", übernimmt Anette Sickel unter Tel. 81 56 00 oder per E-Mail a.sickel@buergerstiftung-weimar.de.
Begeistert von der Großeltern-Paten-Idee zeigte sich auch die Sparda-Bank. Damit Miete, Telefon, Papier, Internet usw. für die Ehrenamtsagentur bezahlbar bleiben, spendete sie gestern 2000 Euro aus ihrer Gewinn-Sparaktion. "Und dabei soll es nicht bleiben", so Regionalleiter Michael Röhn. Er will auch bei den Kunden auf die Idee aufmerksam machen.
Von Marie-Luise SCHULZ
 
 
 
TLZ / 12.12.06:

Großeltern gesucht 
 
Weimar. (tlz) Längst vorbei ist die Zeit, da verschiedene Generationen unter einem Dach lebten. Die erwachsenen Kinder ziehen dorthin, wo sie eine Arbeitsstelle finden. Nicht selten hunderte Kilometer entfernt vom Elternhaus. Ihre Großeltern lernen die Enkel nur bei gelegentlichen Besuchen kennen. Zu wenig, um von ihrem großen Erfahrungsschatz, von ihrer liebevollen Fürsorge profitieren zu können. Um das Band zwischen den Generationen dennoch zu festigen, rief die Bürgerstiftung Weimar Anfang Oktober das Großeltern-Projekt ins Leben. Bereits im Sommer kamen Nachfragen, lange bevor das Projekt überhaupt offiziell gestartet war, berichtet Anke Sickel. Bislang konnten vier funktionierende Patenschaften vermittelt werden, informierte Anke Sickel.
Weit mehr Eltern oder Alleinerziehende aber stehen auf der Warteliste. Sie hoffen, dass weitere Senioren den Mut finden, sich zu beteiligen. Keineswegs erwarten die Mütter und Väter jemanden, bei dem oder der sie ihr(e) Kind(er) kostenlos stundenweise in Obhut geben können. Vielmehr wünschen sie sich wie die aus Leuna stammende Annegret Rüster die Erfahrungen der älteren Generation als Bereicherung für ihre Kinder. Olaf Fuchs, Vater dreier Söhne, gerät geradezu ins Schwärmen, wenn er sich ausmalt, was Großeltern ihren "Adoptiv"-Enkeln alles vermitteln können, haben diese doch die Geduld, die den vielfach beanspruchten Eltern oftmals fehlt: Zu gemeinsamen Bastelarbeiten, zum Plätzchenbacken, Vorlesen von Geschichten, Ausflügen. Auch Ines Wiedenhövt erinnert sich voller Wärme an die eigenen Großeltern und möchte der zweijährigen Tochter dieses Erlebnis nicht vorenthalten. Im Gegenzug bieten die jungen Mütter und Väter Familienanschluss und jenes aufgeschlossene Vertrauen, ohne das eine solche Patenschaft nicht möglich wäre. Ein deutschlandweit wohl einmaliges Projekt, hat Anke Sickel zwar bereits von "Leih-Omas" gehört, nicht aber von solchen Patenschaften, wie sie die Bürgerstiftung befördern will. Das Projekt ist inzwischen preisgekrönt (TLZ berichtete). Und erfuhr am Montag von der Sparda-Bank eine weitere motivierende Unterstützung: Der Weihnachtszeit gemäß in einem großen Paket verpackt, überreichten Katja Heinze und Michael Röhn, Sparda Bank, 2000 Euro. Davon sollen nach Angaben von Anke Sickel die mit dem Projekt verbundenen Papier- und Telefonkosten, ein Paten-Stammtisch, Flyer und andere Organisationskosten finanziert werden. Nun hofft Doris Elfert, Vorsitzende der Bürgerstiftung, dass sich "ein Bedarf entwickelt", sich viele rüstige Senioren finden, damit die Idee weiter mit Leben erfüllt werden kann. Die Bürgerstiftung fungiert dabei sozusagen als Vermittler. Dass die eigentliche Annäherung von Paten und Patenfamilie ein langer Prozess sein kann, der behutsames Aufeinanderzugehen von beiden Seiten erfordert, sollte jedem Interessierten bewusst sein.

Bürgerstiftung Weimar, A.-Lincolnstr. 37, Tel. (03643) 81 56 00
 
 
Rathauskurier / 26.11.06:

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Engagement im Ehrenamt
 
Sie haben Sinn für Archivalien, eine Vorstellung von archivierenden Ordnungssystemen und es macht Ihnen Freude, bibliothekarisch tätig zu sein? Zudem verfügen Sie über Computerkenntnisse und sind an Musik nicht uninteressiert? Der Verband Deutscher KonzertChöre würde sich über Ihre Unterstützung freuen!
Der ehrenamtlich arbeitende Verband verfügt über eine Notenbibliothek und stellt Laienchören kostenlos Notenmaterial zur Verfügung. Bei der Einarbeitung eines Nachlasses in diese Bibliothek wird Hilfe benötigt. Musikalische Kenntnisse sind nicht zwingend, der Zeitrahmen ist flexibel vereinbar.
 
Wenn Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben, dann nehmen Sie Kontakt zur EhrenamtsAgentur auf. Kontakt: a.sickel@buergerstiftung-weimar.de
EhrenamtsAgentur: Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: (03643) 815600, Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

Rathauskurier / 10.12.06:

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Engagement im Ehrenamt
 
Geschichte schreiben!
Sie haben Interesse am aktuellen Geschehen sowie an der Geschichte unserer Stadt? Sie verfügen über Computerkenntnisse (Textverarbeitung) und einen Sinn für sprachlichen Ausdruck?
Könnten Sie sich vorstellen, in Zusammenarbeit mit anderen Ehrenamtlichen kontinuierlich die Tagespresse und den Veranstaltungskalender auszuwerten, die wichtigsten Ereignisse festzuhalten und so gemeinsam die Chronik der Stadt Weimar zu verfassen?
Die Kulturdirektion würde sich über Ihre ehrenamtliche Mitarbeit freuen und stellt Ihnen die notwendigen Arbeitsmaterialien gerne zur Verfügung.
 
Wenn Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben, dann nehmen Sie Kontakt zur EhrenamtsAgentur auf:
Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600, Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, e-Mail: a.sickel@buergerstiftung-weimar.de, Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
 
 
 
Rathauskurier / 12.11.06:

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Engagement im Ehrenamt

Sie möchten sich gern engagieren und suchen dazu Betätigungsfelder? Wir stellen andieser Stelle regelmäßig Angebote vor.
Wenn Sie Interesse haben, dann nehmen Sie umgehend Kontakt zur EhrenamtsAgentur auf:
Kontakt: a.sickel@buergerstiftung-weimar.de
EhrenamtsAgentur: Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600, Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr
www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

TLZ / 07.11.06:
Vielfalt unter einem Dach
Bürgerzentrum Weimar-West: Soziale Vereine und Initiativen wissen Rat
Weimar-West. (tlz) Für viele ist es immer noch das „Ärztehaus“. Andreas Mehlich, Quartiermanager und LOS-Koordinator, weiß um die Vorurteile. Umso beharrlicher sorgt er für die notwendige Öffentlichkeit, um das Bürgerzentrum des Stadtteils aus seinem Nischendasein herauszuführen. Unter dem Dach der Prager Str. 5 findet sich längst eine facettenreiche Vielfalt verschiedener Projekte, die eines gemeinsam haben, nämlich ihren sozialen Impetus. Und es kommen immer noch neue dazu. Ausnahmslos alle Generationen sollten sich deshalb von dem einen oder anderen oder gleich mehreren der dort angesiedelten Projekte und Initiativen angesprochen fühlen. Doch Mehlich weiß, die Hemmschwelle liegt hoch.
Ein Netzwerk für ehrenamtliches Engagement in Weimar-West versucht beispielsweise Anette Sickel seit Anfang Februar mit dem gleichnamigen LOS-Projekt aufzubauen. Sie hat die Hoffnung auf mehr Resonanz noch nicht aufgegeben. „Ich versuche, viele Leute direkt anzusprechen“, sagt sie, und diese dafür zu interessieren, dass „sie hier in Weimar West ehrenamtlich aktiv werden.“ Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen etwa, wie überhaupt in allen möglichen Bereichen. Das „Netzwerk“ ist eines von drei Beratungsangeboten, vier sozial integrativen Projekten und drei sonstigen Angeboten, die bis zum 30. Juni 2007 über LOS (Lokales Kapital für soziale Zwecke) gefördert werden. Ein weiteres ist das Kochprojekt für Mütter: Es duftet nach frischer Kürbissuppe und Kuchen. Birgit Schulz und Christine Peter, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung, wollen jungen Müttern Wege aufzeigen, wie sie „gesund, schnell und preiswert“ Köstlichkeiten aus frischen Zutaten zaubern können. An vier Montagen waren sie bereits mit Kochplatten, Tellern, Schüsseln und natürlich frischem Gemüse in die Prager Str. 5 gekommen – leider ohne das gewünschte Echo. Wer teilnehmen möchte, sollte montags um 10 Uhr im Bürgerzentrum sein.
Auch dass SchülerInnen an der Prager Str. 5 Wege in ihre „Berufliche Zukunft“ aufgezeigt werden, hat sich noch nicht wie erhofft herumgesprochen. Diplom-Sozialpädagogin Andrea Lutz, Initiative Berufliche Zukunft, berät Schülerinnen und Schüler rund um Berufswahl und Bewerbung. Gemeinsam mit Ulla Schauber macht sie zudem im LOS-Mikroprojekt zur Berufsorientierung im Bereich Umwelttechnik auch bei Exkursionen mit entsprechenden Berufen vertraut und hilft, einen „Fahrplan zur Lehrstellensuche“ zu erstellen. Die 14-jährige Musäusschülerin Anastasia und ihr Mitschüler Sebastian (15) jedenfalls freuen sich über „die Chance, mal reinzuschnuppern“ in Unternehmen und empfinden das Angebot als wichtige Entscheidungshilfe.
Nur fünf Schritte weiter öffnet sich die Tür zur Kontaktstube, wo Immigrantinnen verschiedener Generationen beim Nähen, Sticken, Häkeln und gemeinsamem Singen Wege aus der Einsamkeit finden. Eine von ihnen ist die 78-jährige Lidia Brehm. Das Häkeln hat sie von der Mutter gelernt. „Es waren Zeiten, in denen meine Spitzen und Deckchen uns den Hunger überleben halfen.“ Jetzt häkelt sie, um ihre Deckchen an Freunde und Bekannte zu verschenken und ihre Kunstfertigkeit weiterzugeben.
Tür an Tür finden sich im Bürgerzentrum Schülerbetreuung und Seniorentreffen, Kleider- und Nähstube, ein Büchercafé, Mädchen- und Frauenberatung, Sprachunterricht, Mal- und Zeichen-, Gymnastikkurse. Der VdK berät in rechtlich-sozialen Fragen, der Weiße Ring hilft Opfern von Straftaten. Gleichermaßen großer Beliebtheit bei allen Generationen erfreut sich der Internettreff. Gut angenommen wird auch das Erzählcafé. Wer die bunte Palette an Initiativen und Aktivitäten kennenlernen möchte – keine falsche Scheu, jeder ist willkommen.
Bürgerzentrum Weimar-West, Tel. (03643) 41 41 91, Fax 41 41 92
 
 
 
 
Rathauskurier / 29.10.06:
 
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Engagement im Ehrenamt
 
Möchten Sie Menschen anderer Nationen und Kulturen kennen lernen und ihnen helfen, sich in unserem Alltag zurechtzufinden?
Das Flüchtlingswohnheim Weimar in der Ettersburger Straße beherbergt Migranten aus verschiedenen Nationen und sucht freiwillige Helfer für folgende Tätigkeiten:
·        Familien mit Migrationshintergrund bei Behördengängen und Freizeitgestaltung begleitend zur Seiten stehen.
·        Eines der folgenden Bildungsangebote durchführen: Trainingskurs zur deutschen Sprache oder Einführung in den Umgang mit Computern
Sprachkenntnisse (Englisch /Russisch) wären nützlich, sind aber nicht Bedingung.
Der Zeitrahmen für Ihr ehrenamtliches Engagement kann individuell abgesprochen werden.
Wenn sie Interesse an diesen Tätigkeiten oder weitere Fragen dazu haben, dann melden sie sich doch einfach bei uns:
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600, Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, e-Mail: a.sickel@buergerstiftung-weimar.de, Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

Rathauskurier / 15.10.06:
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Engagement im Ehrenamt
 
Sie haben handwerkliches Geschick und technische Begabung? Es würde Ihnen Freude machen gemeinsam mit anderen eine Theaterbühne auf- und abzubauen, Lichttechnik zu betreuen und Kulissen zu bauen?
Das Jugendtheater „DAS“ im Stellwerk inszeniert Stücke mit und für Kinder und Jugendliche und sucht dringend ehrenamtliche Unterstützung im Bereich Theatertechnik. Geboten werden eine nette und aufgeschlossene Arbeitsatmosphäre, die Einbindung ins Team und Einblicke in die Welt des Theaters. Der Zeitrahmen wird individuell abgesprochen.
Wenn Sie Interesse haben, dann nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600, Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, e-Mail: a.sickel@buergerstiftung-weimar.de, Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
 
TA / 14.10.06:
Hauptpreis für Bürgerstiftung
Weimar (rd). Als eine von drei Ehrenamtsagenturen in Deutschland erhält die Agentur der Weimarer Bürgerstiftung einen Hauptpreis im Wettbewerb „Angefragt. Angestiftet. Mitgemacht“. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen würdigt mit den 3000 Euro, die damit verbunden sind, die phantasievolle Öffentlichkeitsarbeit der Weimarer EhrenamtsAgentur. Im Vorfeld hatten Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft aus 43 Bewerbungen fünf herausragende Ansätze und Projekte ausgewählt. Die beiden weiteren Hauptpreise werden am Montag in Hofgeismar an das FreiwilligenZentrum Kassel und die Freiwilligenagentur Neumarkt vergeben.
 
 
 
TLZ / 14.10.06:
Die gute Nachricht
 
Preis für die Ehrenamtsagentur
 
Die Ehrenamtsagentur Weimar bekommt einen Preis: Und zwar von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen.
Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wählten aus 43 Bewerbungen fünf „herausragende Ansätze und Projekte“ aus. Die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger zeichnet am kommenden Montag neben der Weimarer auch Agenturen aus Kassel, Neumarkt, Kaiserslautern und Stuttgart aus. Angeregt und finanziert wurde der Preis von der Kölner Stiftung Apfelbaum. Der Hauptpreis für die Weimarer ist mit 3000 Euro dotiert.
 
Rathauskurier / 01.10.06
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Engagement im Ehrenamt
Sie möchten sich gern engagieren und suchen dazu Betätigungsfelder? Wir stellen an dieser Stelle regelmäßig Angebote vor.
 
GROßELTERN-PATENSCHFAFT. Sie wünschen sich Enkelkinder und möchten gern Oma oder Opa sein?
Sie können und wollen eine warmherzige und zuverlässige Beziehung mit Kindern eingehen, sie vom Kindergarten oder von der Schule abholen, etwas gemeinsam mit ihnen unternehmen und sie aufwachsen sehen? WERDEN SIE PATEN-GROßELTERN!
Die EhrenamtsAgentur vermittelt Kontakte zwischen jungen Familien mit Kindern und älteren Menschen, die sich eine solche Patenschaft wünschen und bereit sind, sich auf eine längerfristige Beziehung miteinander einzulassen.
 
Kontakt: EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600, Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, e-Mail: a.sickel@buergerstiftung-weimar.de, Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
 
 
 
 
TLZ / 30.09.06:
 
Suche Oma! Biete Kind!
Großelternpatenschaften in Weimar
 
Weimar. ( ddp/tlz) Ronja war zwei Jahre alt und brauchte nach Ansicht ihres Vaters regelmäßig eine Oma als Kinderbetreuung. Da ihre leibliche Großmutter weit weg wohnte, müsse man sich halt eine Oma vor Ort suchen, dachte sich Uwe Heinrich und ging mit diesem Anliegen zur Weimaer Ehrenamtsagentur. Seit dem hat Ronja nicht nur eine Oma, sondern auch noch einen Opa – das Modell Leihoma macht in Deutschland Schule. Auch in Weimar startet die Ehrenamtsagentur am 1. Oktober das Projekt Großeltern- Patenschaften.
Ohne Ehrenamt geht vieles nicht 
In Deutschland leisten sich zahlreiche Städte Ehrenamtsagenturen, um das bürgerschaftliche Engagement zu stärken. „ Ohne diese freiwillige und unentgeltliche Arbeit würden viele Bereiche der Gesellschaft nicht mehr funktionieren“, sagt die Leiterin der Weimaer Ehrenamtagentur, Anette Sickel. Vor allem im Sport, bei der Kirche und im sozialen Bereich seien Ehrenamtliche tätig und der Bedarf steigt, seit der Staat sich aus finanziellen Gründen mehr und mehr aus diesen Aufgabenbereichen zurückziehe. Die Agenturen, so Sickel, funktionieren als Mittler zwischen gemeinnützigen Organisationen, Vereinen, Verbänden, Initiativen  und denjenigen, die gerne mit freiwilligen Engagement anderen unter die Arme greifen möchten. Doch auch Einzelpersonen können die Dienste der Ehrenamtsagentur nutzen. Als Uwe Heinrich vor einem Jahr um eine Oma bei Anette Sickel anfragte, fand die Leiterin der Ehrenamtsagentur ein passendes Rentnerehepaar, dass gern ehrenamtlich tätig werden wollte. Uwe Heinrich begründet seinen Schritt neben der angestrebten festen Betreuung statt eines wechselnden Babysitters auch mit der sich dabei ergänzenden gegenseitigen Erfahrung der Generationen.
„Am Anfang war Ronja mal ein Stündchen bei Oma und Opa, dann holten wir sie nach dem Abendessen und jetzt schläft sie regelmäßig einmal die Woche dort“, erzählte Heinrich. Als seine Frau vergangenen Monat im Krankenhaus lag, blieb die Zweijährige auch mal die ganze Woche bei den neuen Großeltern. „ Wir haben die Großeltern auch schon zu uns eingeladen, aber man sollte für sich selber nicht zu viel erwarten", sagte er und betont, dass er und seine Frau nicht einfach Ersatzeltern gesucht hätten. Natürlich seien auch mal Differenzen in Erziehungsfragen aufgetaucht, aber im Gespräch habe das bisher immer alles geklärt werden können. Jetzt gibt es für Ronja bei den Großeltern eben kein Fernsehen mehr und weniger Schokolade.
Auch die Ehrenamtlichen haben so ihre Motive: „Ich wünsche mir eine richtige Familie. Und wenn meine eigene nicht so ist, wie ich sie mir wünsche, dann hab ich jetzt die Chance, mir eine passende auszusuchen“, sagt Ursula Petermann. Sie hat sich als „Oma“ in die Kartei von Anette Sickel aufnehmen lassen, und hofft, auf diese Weise die richtige Familie zu finden. Bei einer alleinerziehenden Mutter mit Kind sei sie bereits gewesen. Doch während zum Kind eine Beziehung entstanden sei, habe die zur Mutter gefehlt, erzählte Petermann. „ Das Wichtigste ist, dem Kind eine tolle Großmutter zu sein, aber auch die gute, kontinuierliche  Beziehung zu den Eltern ist für mich von Bedeutung.“
Zuverlässigkeit und Ausdauer vonnöten
Wer bei Antette Sickel nach ehrenamtlicher Tätigkeit nachfragt, erfährt von ihr, dass auch diese Tätigkeit und Ausdauer verlangt. Auf der anderen Seite entbinde das die Inanspruchnehmer nicht, Dankbarkeit zu zeigen, sagt sie. Denn wer seine Dienste unentgeltlich zur Verfügung stelle, habe mindestens ein Dankeschön verdient. Das gelte auch im Falle der Eltern, die ihre Kinder von Großeltern betreuen lassen. Einfach nur kostenlose Babysitter vermittelt Anette Sickel nicht.
 
 
 
TA / 30.09.06:
Eine Oma für Ronja
EhrenamtsAgentur startet „Großelternpatenschaften“
 
Mit dem Oktober fällt bei der EhrenamtsAgentur der Startschuss für das Projekt „Suche Oma! Biete Kind!“. Die kleine Ronja hat so schon Großelterngefunden.
(Von Yvonne Andrä)
 
WEIMAR. Ronja war zwei Jahre alt und brauchte nach Ansicht ihres Vaters regelmäßig eine Oma als Kinderbetreuuung. Da ihre leibliche Großmutter weit weg wohnte, kam Uwe Heinrich vor einem Jahr auf die Idee, über die EhrenamtsAgentur eine vor Ort zu suchen. Seither hat Ronja eine Oma und gleich einen Opa dazu, weil auch ein Rentnerpaar dort nach einer sinnvollen Aufgabe suchte. Daraus entstand in der Agentur die Idee, „Großelternpatenschaften“ für weitere kleine und ältere Weimarer gleichermaßen ins Leben zu rufen.
Uwe Heinrich begründet seinen Schritt, zunächst fremde Menschen als Bezugspersonen für sein Kind in Kauf genommen zu haben, gleich doppelt: Die angestrebte feste Betreuung sei weitaus besser als wechselnde Babysitter. Außerdem sieht er in der Patenschaft auch die Chance, dass sich die Erfahrungen der verschiedenen Generationen ergänzen.
„Am Anfang war Ronja mal ein Stündchen bei Oma und Opa, dann holten wir sie nach dem Abendessen und jetzt schläft sie regelmäßig einmal die Woche dort“, erzählt Herr Heinrich. Als seine Frau vergangenen Monat im Krankenhaus lag, blieb die Zweijährige auch mal eine ganze Woche bei Oma und Opa. „Wir haben die Großeltern auch schon zu uns eingeladen, aber man sollte für sich selber nicht zu viel erwarten“, sagt er und betont, dass er uns seine Frau nicht etwa Ersatzeltern gesucht hätten.
Natürlich seine auch mal Differenzen in Erziehungsfragen aufgetaucht. Aber im Gespräch habe das bisher immer alles geklärt werden können, sagt der zufriedene Vater. Jetzt gibt es „für Ronja bei den Großeltern eben kein Fernsehen mehr und weniger Schokolade“.
Die Ehrenamtler ihrerseits suchen über die Patenschaft eine sinnvolle Beschäftigung bzw. einen nahen Ersatz für die weit entfernt lebende eigene Familie, weiß Anette Sickel. Einfach nur kostenlose Babysitter vermittelt sie aber nicht. ddp

TLZ / 25.09.06:
 

In die Hände gespuckt
Der erste Weimarer Freiwilligentag: Im Nu war sämtliche Arbeit erledigt
(von Sabine Brandt)
 
Weimar. (tlz) Ist ja wieder typisch, dachte Anette Sickel, als sie nach den Wochen des Werbens für den Ersten Weimarer Freiwilligentag die Liste der Freiwilligen vor sich liegen sah: Dreiviertel der Leute, die sich gemeldet hatten, waren Frauen. Sie kennt diese Relationen schon aus der Ehrenamtsagentur. Doch alles, was an dem Gedanken typisch bleiben sollte, war das Klischee. Denn: "Am ersten Freiwilligentag haben sehr viele Männer mit angepackt", durfte sich die Agenturchefin am Ende revidieren. Die Jungs hatten sich lediglich nicht angemeldet, sondern sind einfach so gekommen.
Rund 70 Bürgerinnen und Bürger, jüngere und ältere, Handwerker und Kopfarbeiter, haben am Samstag nahezu alles erledigt, was zu erledigen war. Die Zahl muss Anette Sickel schätzen, eben weil sich viele Helfer gar nicht in Listen erfassen ließen. So war die meiste Arbeit viel schneller erledigt als geplant. Beispiel: Ehringsdorfer Trauerkapelle. Hier sollte alter Putz von den Wänden geschlagen werden, bis 16 Uhr – fertig waren die Helfer schon um die Mittagszeit. Das gleiche im das Seniorenheim am Paradies: Den Wind- und Sonnenschutz aus Weidenruten zu bauen, dauerte keine vier Stunden. Im Sophienhaus wurden mit Hilfe der Ehrenamtler für einen Tag tonnenweise Äpfel zu Blechkuchen verarbeitet, deren betörender Duft einen fast zur Raserei bringen konnte. Am Obdachlosenheim wurden Vorbereitungen für einen kleinen Garten getroffen. Am Kindergarten in der Schopenhauerstraße ist in Nullkommanichts ein Hochbeet gewachsen, inklusive Bepflanzung. Und vorm Cafe? Conti liegen jetzt sage und schreibe 17 Lärchenstämme für ein noch zu bauendes Piratenschiff, die von Freiwilligen aus dem Wald geholt und entrindet wurden.
Es waren bei weitem nicht nur die Gesichter, die üblicherweise auftauchen, wenn Initiative gefragt ist. Ulrike Sundhaus ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass der Aufruf genau die richtigen Leute erreicht hat. Ein Ehrenamt kann sich die Studentin schon lange für sich vorstellen. Aber wen die Ausbildung abwechselnd je drei Monate nach Halberstadt, Berlin und Weimar entsendet, der hat kaum eine Chance, sich an einem Ort einzubringen. Im Sophienhaus half Ulrike Sundhaus beim Kuchenbacken und leistete en passant den drei Damen Erika Fleig, Paula Ackermann und Christa Ziliax Gesellschaft. Anderes Beispiel: An der Villa Lustig packte eine junge Familie mit an, deren drei Kinder gar nicht in diese Kita gehen.
Ein einziges von 15 Projekten ist nicht zustande gekommen. "Leider haben wir keinen Ad-hoc-Chor gründen können", bedauert Anette Sickel. Zu gerne hätte sie sich dort selbst eingebracht. Aber zehn Leute hätten sich dafür mindestens anmelden müssen. Bis zum Stichtag waren es weniger. Also wurde der Chor abgeblasen. Und kaum war das geschehen, meldeten sich Nachzügler, die auch gerne gesungen hätten ... Zu spät. Vielleicht beim nächsten Weimarer Freiwilligentag, den es mit großer Sicherheit geben wird. Und vielleicht lässt sich bis dahin auch besser mit den Männern kalkulieren, die sich nicht anmelden, sondern nur anpacken.
 
                   
 
 
 
TA / 25.09.06:
 
Arbeitsreiche Premiere für Freiwilligentag
 
Die Resonanz hätte gern noch größer sein können. Aber auch so entwickelte sich der erste Freiwilligentag, den die Ehrenamtsagentur initiierte, für die Beteiligten zu einem tollen Tag. Alle Projekte kamen so weit voran wie erhofft.
(von Susanne Seide)
 
 
WEIMAR. Der erste Weimarer Freiwilligentag unter dem Motto "WeimarWillIch" lockte am Sonnabend weit mehr Helfer zu den 14 Projekten, als im Vorfeld gedacht. Späte spontane Anmeldungen und Freiwillige, die direkt an den Einsatzorten kräftig mit anpackten, sorgten dafür, dass alle Ideen umgesetzt wurden. Statt der erwarteten rund 50 Helfer waren zwischen 80 und 90 im Einsatz. Selbst am Café Conti in Schöndorf, wo sich zuvor niemand am Bau eines Holz-Piratenschiffes beteiligen wollte, konnte sich Sylivia Mrosek vom Team Jugendarbeit über kräftige Handwerker freuen, die sonst nicht zu den Clubbesuchern zählen: Zwei 17-Jährige hatten sich spontan dem gleichaltrigen Kay angeschlossen und packten bei den schweren Holzstämmen mit an. Ansgar und Robert (beide 18) waren ebenso unermüdlich dabei und erklärten auch, warum: "Es ist toll, etwas für Kinder zu schaffen, was man am Ende auch sehen kann", so Ansgar.
Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg: Zwar kamen alle rund 60 Stämme, die Förster Jürgen Hagemann bereitgestellt hatte, am Sonnabend zum Club und wurden größtenteils auch schon geschält. Aber das Schiff wird nur in diesem Jahr noch fertig, wenn die Zimmerer, die den Bau unentgeltlich in die Hand nehmen, gut voran kommen.
Ganz und gar erledigt haben indes die Helfer am Samstag z. B. das Anlegen von drei Weidenhecken am Seniorenheim in der Soproner Straße. Zu den Freiwilligen dort zählte Anna Mawista (47). Am schlimmsten war das Aufhacken des Bodens – das Stecken, Pflanzen und Flechten der Weiden entschädigte sie für die harte Arbeit, die sie als passionierte Hobbygärtnerin gern übernommen hat. Am Ende stand für Anna Mawista wie für viele andere fest: Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei.
Das hat sich auch Rosemarie Rohrbach (70) aus Kromsdorf vorgenommen, die doppelt half: Vormittags brachte sie die sakralen Stücke in der Jakobskirche, darunter Taufbecken, Abendmahlbesteck oder Hostienteller, auf Hochglanz. Nachmittags war sie mit dabei, als Freiwillige mit rund 30 Senioren aus dem Sophienhaus zum Picknick im Park starteten. Zu schlemmen gab es dort u. a. die Unmengen Apfelkuchen, die morgens im Heim gebacken wurden und noch abends zur Dankeschön-Party den leckeren Abschluss bildeten.
Wie im Ameisenhaufen mutete der Anblick der vielen Helfer im Kindergarten "Villa Lustig" in der Schopenhauerstraße an. Dort halfen auch Nachbarn, darunter ganze Familien, beim Steine Klopfen oder Pflanzen. Besonders fix waren die Männer in Ehringsdorf: Drei Stunden weniger als geplant benötigten sie, um an den beiden künftigen Räumen des Trauercafés den Putz abzuhacken.

 

TA / 22.09.06:
Bürgerstiftung: Siebzig für 14
Erster Weimarer Freiwilligentag findet schon vorab gute Resonanz
Wer sich in Weimar ehrenamtlich einbringen will, soll dafür Gelegenheit erhalten. Diese Idee der Bürgerstiftung kam an. Morgen stehen 14 Projekte bereit.
 
Weimar (ul). Eine tolle Idee der Bürgerstiftung hat morgen Premiere: Freiwillige aus Weimar engagieren sich für ihre Stadt. Dafür konnten sich Engagierte bei 15 Projekten einschreiben. Und die Idee ging auf. „Es meldeten sich 70 Weimarer“, so das Fazit von Anette Sickel von der Bürgerstiftung. Zwar habe man mit 100 bis 150 Freiwilligen gerechnet, aber dennoch sei die Zahl ein guter Anfang.
Noch schöner: Bis auf den geplanten Chor, der mangels Interessenten nicht zustande kam, können morgen 14 Aufgaben in Angriff genommen werden. Dazu gehören die Einrichtung eines Gemeinschaftsgartens im Obdachlosenheim sowie die Gartengestaltung im Kindergarten „Villa Lustig“ in der Schopenhauerstraße. Starke Männer werden zudem bei Vorarbeiten zur Sanierung bei der Jugendstilkapelle auf dem Friedhof Ehringsdorf zupacken. Vorgesehen ist als erstes Putzabklopfen.
Für alle 14 Aufgaben sind genügend Helfer vorhanden. Lediglich die Mannschaft für das Café Conti, die einen Holz- und Erlebnisspielplatz einrichten wird, kann noch Freiwillige brauchen. Meldungen mit Name und Telefonnummer werden von der Bürgerstiftung noch heute unter 81 56 00 entgegen genommen.
Die Einsätze beginnen zwischen 9 und 10 Uhr und enden zwischen 11 und 16 Uhr. „Alle Freiwilligen wurden von uns genauestens informiert“, so Sickel.
 
 
Rathauskurier / 17.09.06:
 
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Sie möchten sich gern engagieren und suchen dazu Betätigungsfelder? Wir stellen an dieser Stelle regelmäßig Angebote vor:
TA / 07.09.06:
Freiwilligentag braucht Hände und Köpfe
 
Handwerkliches Geschick wird genauso benötigt, wie Freude am Miteinander. Bis zum 21. September sind noch Anmeldungen für 15 Projekte des Freiwilligentages möglich.
 
Weimar (ad). Mit Blinden Tandem fahren, in einem Trauercafé mitarbeiten, einen Spielplatz bauen oder einfach einen Picknicknachmittag mit pflegebedürftigen Bewohnern der Diakonie verbringen. Die Auswahl beim ersten Weimarer Freiwilligentag unter dem Titel „WeimarWillIch“ am 23. September ist groß, genau wie der Bedarf. Bei Anette Sickel von der Ehrenamtsagentur liegen für den Freiwilligentag bereits 20 Anmeldungen vor. Allerdings warten auch noch über 80 freie Plätze auf alle, die anpacken wollen. Kräftige Männer werden zum Beispiel am Café Conti gebraucht. Ein Spielplatz aus Holz soll hier entstehen, Bäume müssen gefällt und behandelt werden. „Damit sich die Kinder keine Splitter einziehen“, sagt Sozialarbeiter Michael Kasper.
Bei anderen Projekten sind neben starken Händen ebensolche Beine gefragt und ein guter Gleichgewichtssinn. „Beim Tandem-Fahren muss vor allem die Chemie stimmen“, weiß der Projektgründer und leidenschaftliche Zweit-Radfahrer Jörg Strauß. Damit es beim Radeln mit Blinden nicht zu Unfällen kommt, können Interessierte auch eine Proberunde auf dem Tandem drehen. Informationen zu allen „Mit-Mach-Projekten“ gibt es unter 815 600.
 
TLZ / 07.09.06:
Arbeite mit, feiere mit
EhrenamtsAgentur vor Premiere: Für Freiwilligentag werden Helfer gesucht

Weimar. (tlz) Unter den pflegebedürftigen Bewohnern des AWO-Heims am Hospitalgraben gibt es Menschen, die nie Besuch bekommen. Keine Familie, keine alten Freunde, kein früherer Kollege. Niemals eine Fahrt ins Blaue. Das Heim versucht nach Kräften, Ausflüge zu organisieren. Aber so viele Rollstühle dann zu schieben sind, so viel Personal lässt sich nicht beschaffen. So dürfte der Trip am 23. September nach Bad Kösen der erste überhaupt sein, an dem alle Senioren teilnehmen können, die schon lange auf Abwechslung warten.
Der Dreiundzwanzigste ist ein Premierentag: Weimars erster Freiwilligentag. „WeimarWillIch“ – die EhrenamtsAgentur schuf dafür einen etwas holperigen Titel. Aber das ist es nicht, wovor Anette Sickel ein wenig Bammel hat. Zur Zeit betet die Agenturchefin die Götter des Ehrenamtes an, sie zum Auftakt der Aktion nicht im Stich zu lassen. Mindestens hundert Leute will sie für den einmaligen Freiwilligendienst gewinnen. Knapp 20 Zusagen liegen ihr vor. „Von den Kollegen in Jena, die solch einen Tag schon dreimal veranstaltet haben, wissen wir, dass sich die meisten erst in der letzten Woche melden.“ Das lässt hoffen.
Lang ist die Liste der Arbeiten, die schon längst erledigt werden wollten, und der Ziele, die immerzu ins Auge gefasst, aber nie realisiert wurden. Für die such die EhrenamtsAgentur Freiwillige. Alles kann an einem einzigen Tag, innerhalb von ein paar Stunden erledigt werden. Das kommt all jenen entgegen, die sich schon immer mal „sozial engagieren“ wollten, aber aus Gründen nie konnten.
In der Ehringsdorfer Friedhofskapelle will das Hospiz Weimar ein Trauercafe einrichten. Bevor es eröffnet werden kann, muss der alte Putz runter. Jeder Helfer wird gebraucht – auch wenn er nur stundenweise anpacken kann. Am Café Conti in Schöndorf soll ein Holzspielplatz entstehen. Für einen „Schiffsbau“ müssen Lärchen gefällt und geschält werden. Das Obdachlosenheim solle einen Garten bekommen, die Kita „Villa Lustig“ ein Hochbeet, das Feierabendheim „Am Paradies“ einen Wind- und Wetterschutz aus Weidenruten, im Sophienhaus und im Herderhof soll gebacken werden. Gesucht werden zudem Begleiter eines Picknicks für Senioren und Leute, die Lust haben, mit blinden Mitmenschen Tandem zu fahren. Und wer in Gottes Namen am Freiwilligentag putzen möchte, bitte: Die sakralen Geräte in der Jakobskirche haben es nötig.
Versichert und versorgt werden die Helfer durch die Trägervereine, unter deren Dach die Arbeit verrichtet wird. Und weil, wer arbeitet, auch feiern muss, gibt es nach des Freiwilligentages Müh´ und Plage eine Dankeschönparty in der Wielandschule (Gropiusstraße).
Für die reiselustigen Senioren vom Hospitalgraben haben sich inzwischen übrigens genügend Rollischieber gefunden. Der Ausflug steht.
! Info und Anmeldung: Telefon 815 600
 
Rathauskurier / 03.09.06
„WeimarWillIch“ Erster Freiwilligentag im Weimar 
Zeit spenden. Mitgestalten. Gutes tun, für sich und andere. Am Sonnabend, dem 23. September 2006, beim ersten Weimarer Freiwilligentag! Die Idee: viele Bürger unserer Stadt engagieren sich einen Tag lang freiwillig in verschiedenen gemeinnützigen Projekten, die ohne diese freiwillige Hilfe nicht realisierbar wären. Unter dem Motto „WeimarWillIch“  können Sie am 23.September in einem von 15 verschiedenen Mit-Mach-Projekten ausprobieren, wie viel Spaß gemeinsames freiwilliges Engagement macht. Sie lernen nette Leute kennen, erhalten einen Einblick in die Arbeit der beteiligten Einrichtungen und setzen gemeinsam mit anderen Helfern gute Ideen in Taten um.
Vielleicht gibt es ein Projekt in Ihrer Wohnortnähe? Fragen Sie Familie, Freunde und Kollegen, ob sie mit Ihnen zusammen teilnehmen wollen. Und genießen Sie gemeinsam die Freude, etwas Nützliches und Interessantes zu schaffen.
Abends gibt es eine gemeinsame Dankeschön-Party für alle Beteiligten. Denn Spaß soll und wird es auch machen! Haben Sie Lust mitzumachen? 
 
 
Rathauskurier / 03.09.06
 
Zeit spenden!
Engagement im Ehrenamt
Sie möchten sich gern engagieren und suchen dazu Betätigungsfelder? Wir stellen an dieser Stelle regelmäßig Angebote vor:
Wenn Sie Interesse haben, dann nehmen Sie umgehend Kontakt mit der EhrenamtsAgentur auf. Kontakt: a.sickel@buegerstiftung-weimar.de
EhrenamtsAgentur: Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600, Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr
Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
 
Allgemeiner Anzeiger / 30.08.06:

Erster Weimarer Freiwilligentag: "Weimar Will ich"
Anderen zur Seite stehen
Weimar (AA). Gute Ideen sprechen sich herum – vor allem wenn sie ein Erfolg sind. Und deshalb soll es in der Kulturstadt nach dem Vorbild vieler deutscher Städte einen Freiwilligentag geben. Die Idee: Viele Bürger einer Stadt oder Region engagieren sich an einem konkreten Tag freiwillig in unterschiedlichen gemeinnützigen Einrichtungen für konkrete Projekte. Ohne ihr Engagement wären diese Projekte nicht zu verwirklichen. Am 23. September findet der Erste Weimarer Freiwilligentag statt. Unter dem Motto "Weimar Will Ich" bekommen über 100 Bürger(innen) an diesem Tag Gelegenheit auszuprobieren, wie viel Spaß freiwilliges Engagement machen kann.
Ein Blinder wünscht sich einen Begleiter für einen Fahrrad-Ausflug, eine Kita braucht Mithilfe bei der Renovierung, ein Seniorenzentrum hofft auf den Bau eines Wind- und Sonnenschutzes, beim Obdachlosenheim soll ein Garten angelegt und im Familienzentrum ein Film gedreht werden...
Am Freiwilligentag sind 15 Einrichtungen verschiedener gemeinnütziger Organisationen und Vereine beteiligt (AWO, Diakonie, Kirchgemeinde, SOS-Kinderdorf, Öko-Treff, Vox Coelestis, Team Jugendarbeit, Caritas). Koordiniert werden die Vorbereitungen und Aktivitäten von der EhrenamtsAgentur. Bei der Agentur können sich interessierte Bürger(innen) ab sofort für ihr Wunschprojekt anmelden.
Bürgerstiftung Weimar-EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 815600, Fax: 815639, E-Mail: a. sickel@buergerstiftung-weimar.de, Ansprechpartner: Anette Sickel

 

TA / 29.08.06:

Anmeldungen für Freiwillige
Weimar (rd). Für den ersten Freiwilligentag am 23. September können sich Weimarer seit gestern anmelden. Unter dem Motto "Weimar Will Ich" ist der Tag ein Angebot, sich für ein paar Stunden ehrenamtlich zu engagieren: in Altenheimen, Kindergärten, in Einrichtungen der Diakonie, der Kirchen. Gesucht werden Mitmacher und – macherinnen für Renovierungs- und Gartenarbeiten, Back- und Chorstunden, gemeinsame Fahrten, Ausflüge und Picknicke. Der erste Freiwilligentag in Weimar wird von der "EhrenamtsAgentur" der Bürgerstiftung und insgesamt 15 gemeinnützigen Organisationen veranstaltet. Fragen und Anmeldungen: 81 56 00. 

TLZ / 29.08.06:

Ein Tag besser als kein Tag
Weimar. (tlz) Feinputzarbeiten auf der Villa Lustig, Kuchenbacken mit den Pflegebedürftigen der Diakonie, Radeln mit Blinden oder einen Film drehen über das SOS-Familienzentrum: Eine lange Liste von Arbeiten, die längst getan werden wollten und für die noch nie einer Zeit fand, hat die EhrenamtsAgentur der Bürgerstiftung für den 1. Weimarer Freiwilligen-Tag am 23. September zusammengestellt. Gesucht werden dafür Leute mit handwerklichem Geschick, Mitgefühl und Lust, aber wenig Zeit fürs Ehrenamt. Denn ein Tag ist besser als kein Tag.
Einbringen kann man sich bei folgenden Aktivitäten: Renovierung von Gruppenräumen der Kita am Goethepark und des Trauerraums in Ehringsdorf, Bau von Wind- und Sonnenschutz aus Weidenruten am Seniorenzentrum Weimar-West, neue Gewegplatten am Paul-Schneider-Zentrum verlegen, Anlegen eines Gartens am Obdachlosenheim, Bau eines Holzspielplatzes, Picknick mit Pflegebedürftigen, Begleitung eines Ausflugs alter Bewohner des AWO-Pflegezentrums, Ad-hoc-Chor, Plätzchenbacken im Herderhof, sakrale Geräte der Jakobskirche putzen. Anmeldung bis 20. September unter Tel. 81 56 00

Rathauskurier / 30.07.06:

Zeit spenden!
Engagement im Ehrenamt
 
Vom 16. September bis 29. Oktober 2006 ist in der Kunsthalle Harry Graf Kessler Weimar die Ausstellung „Brücken 2006“ der Künstlergruppe Hohenfelden  zu sehen. Gezeigt werden Grafiken und Werke der Keramik-, Holz-, Metall- und Porzellangestaltung. Anlass der Ausstellung ist das 15jährige Bestehen des Kulturkreises Liechtenstein-Weimar.
Haben Sie Freude an anspruchsvoller moderner Kunst? Können Sie sich vorstellen, die Ausstellung mit zu betreuen, Aufsicht zu führen und Eintrittskarten zu verkaufen? Ihr freiwilliger Einsatz wäre hoch willkommen! Die Ausstellung soll im oben angegebenen Zeitraum an vier Tagen pro Woche nachmittags geöffnet sein. Der Zeitrahmen für Ihr ehrenamtliches Engagement kann individuell abgesprochen werden.
Wenn Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben, dann nehmen Sie umgehend Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600,
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr, Hans-Peter Mader, Telefon: 036450- 30536, Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr
Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
Rathauskurier / 16.07.06:
Zeit spenden!
Engagement im Ehrenamt
 
Sie sind gern mit Kindern zusammen und können sich vorstellen, den schulischen Alltag von Zehn- bis Zwölfjährigen zu bereichern?
Die Parkschule Staatliche Regelschule (ab August 2006 am Sophienstiftsplatz) entwickelt sich zur Ganztagsschule und sucht für das neue Schuljahr ehrenamtliche Unterstützung für einzelne Nachmittagsstunden: Hausaufgabenhilfe, kreative oder handwerkliche Angebote, Sportspiele u.ä. sowie eigene Ideen sind willkommen!
Wenn Sie Interesse haben, dann nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, Internet:www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

Rathauskurier / 02.07.06:

Zeit spenden!
Engagement im Ehrenamt
Sie haben etwas Zeit übrig, die Sie sinnvoll einsetzen möchten? Sie wollen Ihre Fähigkeiten, Interessen und Erfahrungen einbringen und dabei Spaß haben? Sie möchten interessante Menschen und neue Tätigkeitsfelder kennen lernen?

Die EhrenamtsAgentur hat Kontakte zu über einhundert gemeinnützigen Vereinen, Initiativen und Organisationen in Weimar und Umgebung, die interessante ehrenamtliche Einsatzstellen in den Bereichen Kultur, Soziales, Kinder- und Jugendarbeit, Umweltschutz und Sport bieten. Wir beraten Sie gern bei der Auswahl einer geeigneten Tätigkeit. Nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600, Dienstag 9-12 Uhr, Mittwoch 15-18.30 Uhr, Donnerstag 14-17 Uhr, Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

Rathauskurier / 18.06.06:
Zeit spenden!
Das kulturelle Leben in Weimar unterstützen und interessante Leute kennen lernen
 
Vom 11. Juli bis 10. August 2006 findet der „Yiddish Summer Weimar“ – Ihnen eher unter seinem bisherigen Namen „Klezmer Wochen Weimar“ bekannt – statt. Wie in den vergangenen Jahren wird unsere Stadt für diese Zeit zum lebendigen Zentrum jiddischer/jüdischer Musik!
Hätten Sie Spaß daran, im Festivalbüro Ansprechpartner für Künstler, Lehrer und Workshop-Teilnehmer aus aller Welt zu sein? Oder sind Sie ein erfahrener Fahrzeugführer, vielleicht sogar ehemaliger Berufskraftfahrer, und könnten mit dem Kleinbus Gäste vom Frankfurter Flughafen abholen? Oder könnten Sie sich vorstellen, bei den abendlichen Konzerten Eintrittskarten zu verkaufen? Ihr freiwilliger Einsatz wäre hoch willkommen! Der zeitliche Rahmen kann individuell abgesprochen werden.
Wenn Sie Interesse an diesen oder anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten haben, dann nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr
Standort Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr

 

Rathauskurier / 28.05.06:

Zeit spenden!
Hätten Sie Lust, interessierte Bürger und Besucher unserer Stadt über die Arbeiten an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu informieren, Fragen zu beantworten sowie Publikationen und Souvenirs zugunsten des Wiederaufbaus der Buchbestände zu verkaufen? Die Klassik Stiftung Weimar sucht ehrenamtliche MitarbeiterInnen für die Info-Box „Hilfe für Anna Amalia“ auf dem Platz der Demokratie.
Voraussetzungen für die Mitarbeit sind ein Paar Stunden freie Zeit pro Woche, Kontakt- und Kommunikationsfreude sowie die Teilnahme an einer Schulungsveranstaltung.
Wenn Sie Interesse an dieser oder einer anderen ehrenamtlichen Tätigkeit haben, dann nehmen Sie umgehend Kontakt auf:
Informationen: EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr; Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr, Tel.: (03643) 815600 
 
TLZ / 20.05.06:
Ausbaupläne: Rama fördert Oma-Agentur
Weimar (tlz) Unter den 5800 Initiativen, die sich um Sponsoring durch den Margarine-Hersteller „Rama“ beworben hatten, wurden die „Großeltern-Patenschaften“ der Bürgerstiftung Weimar als eines von 100 förderfähigen Projekten ausgewählt. Die gute Idee ist „Rama“ 5000 Euro wert. Hintergrund: Bei der EhrenamtsAgentur hatten junge Eltern nach „Oma uns Opa“ nachgefragt, weil die eigenen Großeltern weit entfernt wohnten oder verstorben waren. Auf einen Suchaufruf hin meldete sich ein Ehepaar, das die Patenschaft übernahm. In der EhrenamtsAgentur glaubt man an einen noch größeren Bedarf: Die Arbeitswelt verlangt Mobilität, die zerreißt Familien. Mit dem Zuschuss soll die Patenschaftsvermittlung ausgebaut werden.
 
TA / 20.05.06:
Großeltern-Patenschaft läuft wie geschmiert
Weimar (rd) Mit dem Konzern „Unilever“ hat Weimars Bürgerstiftung für ihre Idee, Großeltern-Patenschaften zu vermitteln, einen neuen Förderer gefunden. Das Unternehmen unterstützt die Stiftung mit 5000 Euro. Das Weimarer Großeltern-Projekt gehört zu bundesweit 100 Vorhaben, die der Lebensmittel- und Chemieriese „Unilever“ in diesem Jahr über seine Margarine-Marke „Rama“ mit jeweils 5000 Euro fördert. Für den Wettbewerb „Mehr Kinder besser betreuen“ hatten sich 5800 Initiativen beworben.
Die Idee für die Vermittlung von Großeltern-Patenschaften ist in der Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung entstanden. Hier klopften vor Monaten junge Eltern an, die hier Oma uns Opa suchten, weil die eigenen Familien weit entfernt leben oder bereits verstorben sind. Der Wunsch erfüllte sich. Auf den Aufruf der Agentur meldete sich ein älteres Ehepaar, das die Patenschaft übernahm.
Das Patenschafts-Projekt ist für Familien gedacht, die ihren Kindern trotzdem die Begegnung mit älteren Menschen ermöglichen wollen. Umgekehrt bietet das Projekt Älteren die Gelegenheit, die Enkelgeneration kennen zu lernen. „Die Großeltern-Patenschaften sollen zu dauerhaften Beziehungen werden“, erklärt Anette Sickel von der Ehrenamtsagentur.
 
Rathauskurier / 14.05.06:
Zeit spenden!
Ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten sinnvoll einsetzen, neue Kontakte knüpfen und Spaß haben!
Informationen: EhrenamtsAgentur in der Abraham-Lincoln-Str. 37, Dienstag 9-12 Uhr, Mittwoch 15-18.30 Uhr, Donnerstag 14-17 Uhr, Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5, Mo. 13-17 Uhr, Telefon: (03643) 81 56 00


TLZ / 29.04.06: 
Freiwillige vor: Tag der Handreichungen
Ehrenamt für alle, die sonst keine Zeit haben 
Keine Zeit fürs Ehrenamt? Dem kann die EhrenamtsAgentur der Bürgerstiftung Weimar abhelfen, die für Samstag, 23. September, den 1. Weimarer Freiwilligentag vorbereitet. Die Idee: Viele Bürger einer Stadt engagieren sich einen Tag lang freiwillig in gemeinnützigen Projekten. Helfende Hände können sie nämlich alle gebrauchen: die Aidshilfe, das SOS-Familienzentrum, die DLRG, die Diakonie, das Seniorenheim Sophienhaus und die Kindervereinigung, die Kirche, das Jugendamt et cetera. „Der Tag gibt Berufstätigen oder Schülern, die im Alltag wenig Zeit haben, sich aber gern ehrenamtlich einbringen würden, jede Menge Gelegenheit für freiwillige Arbeiten“, erklärt Anette Sickel. „Sogar ein Team der Sparkasse hat schon Interesse am Mitmachen gezeigt.“
Ein Pflegeheim plant seit Ewigkeiten ein Picknick im Grünen mit all seinen Bewohnern, verfügt aber nie über genügend Betreuer für alle – am Freiwilligentag wird der Ausflug gemacht werden können. Das Familienzentrum wünscht sich jemanden, der den Alltag der Sozialarbeiter filmt – am 23. September könnte sich dafür jemand finden. Ein Flyer mit allen anstehenden Aufgaben kommt im Sommer heraus.
Bis dahin kann mit der EhrenamtsAgentur Kontakt aufgenommen werden unter Telefon (03643) 815 600.
 
 
TLZ / 15.04.06:
 
Hilfe beim Sprechenlernen
Förderung von Spätaussiedlerkindern
Spielend Deutsch lernen ist das Ziel eines Förderprojektes für Vorschulkinder, das am 25. April in Weimar-West seine Arbeit aufnehmen soll. Kinder von Spätaussiedlern sollen so in regelmäßigen Abständen die Gelegenheit haben, zusammen mit anderen Gleichaltrigen unter Anleitung einer erfahrenen Erzieherin beim Singen, Spielen, Basteln und Geschichtenerzählen die deutsche Sprache zu erlernen.
„Wir möchten uns Kindern zuwenden, die bisher nicht in anderen Einrichtungen untergekommen sind“, sagt Anette Sickel, Koordinatorin der EhrenamtsAgentur, die dem Projekt unterstützend unter die Arme greift. Denn wenn die Kinder in die Schule kommen und nicht richtig Deutsch sprechen könnten, würden sie sofort ins Hintertreffen geraten.
Gemeinsam mit anderen hat sie deshalb in Weimar-West an Treffpunkten der Spätaussiedler Flugblätter in deutscher und russischer Sprache verteilt – so sollen die Eltern der Vier- bis Fünfjährigen für den Kurs interessiert werden. Um erste Berührungsängste abzubauen, wird für Dienstag, 25. April, ein Kennlerntag in der Kreisstelle für Diakonie im Evangelischen Gemeindezentrum „Paul Schneider“ angeboten. Die Hemmschwelle sieht auch Anette Sickel als das größte Problem, weshalb sie sich an verschiedene Multiplikatoren in Weimar-West gewandt habe. Schon zwei bis drei Kinder würden für einen Projektstart ausreichen.
Da das Projekt von ehrenamtlicher Arbeit getragen wird, kostet es für die Teilnehmer keinen Cent und ist auch nicht auf Fördergelder angewiesen. Deshalb ist für den Sprachkurs auch noch kein zeitlicher Rahmen vorgegeben. Sollten sich wider Erwarten keine Teilnehmer für den Sprachkurs finden, wollen die Initiatorinnen dennoch nicht aufgeben. „Wenn es so nicht klappt, gehen wir eben in die Kitas und unterrichten dort Kinder, die noch Sprachprobleme haben“, sagt Anette Sickel.

 

Rathauskurier / 09.04.06:
Zeit spenden!
Ihre ehrenamtliche Einsatzbereitschaft und Kreativität sind gefragt!
 
                       
Weitere Informationen zu diesen und anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten erhalten Sie in der EhrenamtsAgentur. Nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur in der Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr
Standort Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr;
www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

Rathauskurier / 26.03.06:
Zeit spenden!
Haben Sie Lust, ehrenamtlich aktiv zu werden? Die EhrenamtsAgentur vermittelt interessante Einsatzstellen!
Weitere Informationen zu diesen und anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten erhalten Sie in der EhrenamtsAgentur. Nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur in der Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr
Standort Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr;
www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
 
Rathauskurier / 26.03.06:
AUS DEN ORTSTEILEN
In Weimar West is´ was LOS!
LOS steht für lokales Kapital für soziale Zwecke und bedeutet für Weimar West, dass Fördermittel in Höhe von 90.000 € aus dem Europäischen Sozialfonds dem Ortsteil für soziale Projekte zur Verfügung stehen. In den nächsten Ausgaben werden wir die einzelenen Projekte und vielfältigen Angebote, die Sie größtenteils im Bürgerzentrum Weimar West vorfinden, vorstellen.
Bürgerstiftung Weimar – EhrenamtsAgentur
Auf LOS geht´s los. EhrenamtsAgentur bietet Anlaufstelle in Weimar West
Mit ihrem LOS- Projekt "Ehrenamtliches Engagement und Netzwerkbildung in Weimar West" hat die EhrenamtsAgentur einen Anlaufpunkt für bürgerschaftliches Engagement in Weimar West geschaffen. Immer montags von 13-17 Uhr können sich interessierte Bürger jeden Alters im Bürgerzentrum darüber informieren, welche Einrichtungen und Initiativen im Stadtgebiet ehrenamtliche Unterstützung brauchen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Ehrenamtswillige können Sport- und Kreativangebote für Kinder gestalten oder bei Hausaufgaben helfen, Senioren betreuen, einen Kräutergarten pflegen, Bildungsveranstaltungen mitgestalten, Stadtteilfeste und Aktionen unterstützen oder in Vereinen mitarbeiten. Die EhrenamtsAgentur berät bei der Auswahl einer Tätigkeit. Neue Ideen zum Engagement im Stadtteil sind willkommen und werden nach Möglichkeit in ihrer Umsetzung unterstützt. So wird z.B. auf Initiative einer Bürgerin und unter Mitarbeit der EhrenamtsAgentur sowie der Kreisstelle für Diakonie in Weimar West ein ehrenamtliches Angebot zur Sprachförderung bei Vorschulkindern entwickelt.
 
 
 
Rathauskurier / 12.03.06:

Zeit spenden!
Wenn Sie etwas Zeit haben und sie sinnvoll einsetzen möchten, dann werden Sie doch ehrenamtlich aktiv! Die EhrenamtsAgentur informiert Sie über die verschiedenen Möglichkeiten und steht für Ihre Fragen gern zur Verfügung.
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi. 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr
Sprechstunde in Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr
Internetadresse: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
 
 
 
TA / 10.03.06:

Preis für Patenschaften 
Für ihr Konzept „Großelternpaten“ wird die Bürgerstiftung Weimar heute in Ahrensburg von der Initiative „Bürgerstiftungen“ ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro fließt in das Vorhaben, das sich die Ehrenamtsagentur und das SOS-Familienzentrum auf die Fahnen geschrieben haben. Die Idee des Projektes: In heutigen Kleinfamilien fehlt es oft an der Präsenz der Großeltern – und damit an deren Erfahrungen und der Zeit, um mit Kindern umzugehen. Andererseits gibt es viele ältere Menschen, die keine Enkel haben oder weit von ihnen entfernt leben. Mit Patenschaften will die Bürgerstiftung nun Kontakte zwischen beiden Seiten herstellen. Das Projekt soll noch in diesem Jahr starten.


TLZ / 10.03.06:

Die gute Nachricht
Beispielhafte Großelternpaten
Als beispielhaft hat die „Initiative Bürgerstiftungen“ eine Aktivität der Weimarer aufgegriffen und ausgezeichnet. Für ihr Konzept „Großelternpaten“ sollen der Bürgerstiftung Weimar 2000 Euro Preisgeld zuerkannt werden. Die Idee dahinter: Vielen jungen Familien fehlen Großeltern, vielen älteren Menschen fehlt die Beschäftigung mit der Enkelgeneration. Die Patenschaften sollen für den Ausgleich sorgen. Deren Vermittlung hat sich die Bürgerstiftung zum Ziel gesetzt. Das Projekt soll noch in diesem Jahr starten. Das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro soll die Umsetzung des Konzeptes mitfinanzieren.
 
Rathauskurier / 26.02.06:
Zeit spenden!
Sie haben Zeit und möchten sie sinnvoll einsetzen? Sie möchten Spaß haben und neue Leute kennen lernen? Werden Sie ehrenamtlich aktiv!
Die Mal- und Zeichenschule sucht ehrenamtliche Unterstützung in verschiedenen Bereichen:
·        Organisation und Betreuung von Projekten und Aktionen
·        Vorbereitung von Ausstellungen
·        Sichten, Sammeln und Archivieren der Kursergebnisse
·        handwerkliche Instandhaltung der Räume und Materialien
·        Gestaltung und Pflege der Homepage
·        Öffentlichkeitsarbeit, Verteilen von Infomaterialien
Haben Sie Interesse daran, die Weimarer Mal- und Zeichenschule mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement zu unterstützen? Oder möchte Sie sich über andere Einsatzmöglichkeiten informieren? Dann nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur, Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi. 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr
Sprechstunde in Weimar West: Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr
Internetadresse: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
 
 
Rathauskurier / 12.02.06:
Zeit spenden!
Möchten Sie ehrenamtlich aktiv werden, Ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen und neue Leute kennen lernen? Die EhrenamtsAgentur vermittelt Ihnen interessante Einsatzstellen!
Möchten Sie ehrenamtlich aktiv werden, Ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen und neue Leute kennen lernen? Die EhrenamtsAgentur vermittelt Ihnen interessante Einsatzstellen!
Wenn Sie Interesse an einer dieser ehrenamtlichen Tätigkeiten haben bzw. Ihr Verein oder Ihre gemeinnützige Einrichtung selbst ehrenamtliche Hilfe benötigt, dann nehmen Sie Kontakt auf:
EhrenamtsAgentur in der Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr
Standort Weimar West, Bürgerzentrum Prager Str. 5: Mo. 13-17 Uhr;
www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de

 

TA / 04.02.06: 

Ideen für das Ehrenamt
Weimar (se): Gemeinsame Fortbildungen und Feste für Ehrenamtler gehören zu den Ideen, die beim ersten großen Treffen von Weimarer Vereinen und Verbänden auf den Tisch kamen. Angeregt wurde auch ein Ehrenamtspass. Analog zum Weimar-Pass soll er Engagement z.B. durch vergünstigte Tickets zu Veranstaltungen würdigen. Die Ehrenamtsagentur, die zum Treffen eingeladen hatte, denkt zudem darüber nach, einen Ehrenamtstag zu organisieren, bei dem Interessierte ihre Einsatzmöglichkeiten erkunden können. An dem Gespräch nahmen rund 50 Vertreter von vereinen und Verbänden teil, darunter vom Tierschutzverein, vom Stadtsportbund und vom Diakonischen Zentrum.

TLZ / 04.02.06:

Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Erfolgsbilanz der Ehrenamtsagentur
Mann und Frau, beide Mitte 30, beide voll berufstätig, haben sich entschlossen, gemeinsam weitere Verantwortung zu übernehmen.Von der Idee einer Ehrenamtsagentur in und für Weimar waren sie derart überzeugt, dass sie dort vorstellig wurden und nach Möglichkeiten für ihren Einsatz fragten. Jetzt unterstützen die beiden den Verein „WIR – Wohnen im Ruhestand“ in seiner Öffentlichkeitsarbeit. Unentgeltlich.
Seit fünf Monaten arbeitet die Ehrenamtsagentur. Seither haben 62 Leute an die Tür geklopft, die zunächst nur Neugier zeigten für einen der zu vermittelnden unbezahlten Ehrenamtsjobs.25 von Ihnen haben tatsächlich den Schritt ins Ehrenamt gewagt.
“40 Prozent. Solch eine Quote ist überdurchschnittlich“, staunt noch immer die Projektkoordinatorin der Ehrenamtsstiftung. Anette Sickel, die ihre kurze Bilanz der ersten Monate am Donnerstag vor Vertretern von 32 gemeinnützigen Vereinen und Projekten zog, hat noch jede Menge anderer erfreulicher, durch die Agentur vermittelte Fügungen zu vermelden: Da seien Hausfrauen gekommen die, nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, nach neuen Aufgaben suchten. Über ihre Hilfe freute sich beispielsweise das Seebachstift, das jemanden brauchte, der ihm seine kleine museale Sammlung aufbereitet, und ebenso freute sich der Weimarer Kirchenladen, der besonders in der Vorweihnachtszeit auf Hilfe angewiesen war.
Eine Frau aus Großbritannien, die vor kurzem nach Weimar gezogen war, ist Ehrenamtsarbeit aus ihrer Heimat gewöhnt, so dass es für sie außer Frage stand, auch in Weimar einem Ehrenamt nachzugehen – sie hilft im Info-Laden der Gedenkstätte Buchenwald aus, wo Leute die des Englischen mächtig sind, hoch willkommen sind. Eine arbeitslose Bürokauffrau hilft der Diakonie. Eine Sozialpädagogin, ebenfalls ohne Job, kam mit Hilfe der Ehrenamtsagentur zu einem Praktikum bei der Lebenshilfe. Eine Kostümbildnerein bandelt mit dem Kinderzirkus Tasifan an. Ja, es haben sich selbst Männer gemeldet – zum Teil ehemalige Obdachlose, teils trockene Alkoholiker -, denen die Freizeit in ihren therapeutischen Einrichtungen zu lang wird und die sich nützlich machen wollen – und können.
 
Jetzt steht der Tag der Freiwilligen an
Wie ernst es die Agentur mit ihrer Maklerarbeit für Ehrenamt meint, ließe sich allein an solchen Beispielen des Erfolgs ermessen. Doch Anette Sickel geht noch etliche Schritte weiter. Agentur und Bürgerstiftung hatten am Donnerstag Projekte und gemeinnützige Einrichtungen zusammen getrommelt, um den Bedarf an weiteren Leistungen über die bloße Vermittlung potenzieller Ehrenamtler hinaus abzuklopfen.
So haben die nächsten Ziele Gestalt angenommen. Demnächst werde es Fortbildungen geben für Ehrenamtliche und für Vereine, die auf Ehrenamtler angewiesen sind, etwa zu Fragen der Unfall- und Haftpflichtversicherung. Für einen „Freiwilligentag“ gebe es zwar noch kein konkretes Datum, wohl aber eine plastische Vorstellung von den Formen, die er annehmen soll. Am Freiwilligentag sind alle, die schon immer mal mit anpacken wollten, aufgerufen, sich an einzelnen Subbotnikaktionen zu beteiligen – oder Kinderfest zu unterstützen.
Das Ganze werde ihr im Vorfeld viel Organisationsaufwand bescheren. Anette Sickel ahnt es heute schon. Und stürzt sich in die Arbeit. 
 
 

Rathauskurier / 29.01.06:

Zeit spenden!
... Möchten Sie Zeit spenden und ehrenamtlich die Arbeit gemeinnütziger Organisationen unterstützen? Die EhrenamtsAgentur vermittelt Ihnen Einsatzstellen!

Wenn Sie Interesse an einer dieser ehrenamtlichen Tätigkeiten haben bzw. Ihr Verein oder Ihre gemeinnützige Einrichtung selbst ehrenamtliche Hilfe benötigt, dann nehmen Sie Kontakt auf:

EhrenamtsAgentur in der Abraham-Lincoln-Str. 37, Tel.: 03643- 815600
Bürozeiten: Di. 9-12 Uhr, Mi 15-18.30 Uhr, Do. 14-17 Uhr
www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
Übrigens: Ab Februar 2006 gibt es zusätzlich immer montags von 13-17 Uhr eine Sprechsunde der EhrenamtsAgentur in Weimar West, im Bürgerzentrum Prager Str. 5 (EG).
 
 
 
 
 
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