TLZ, 21.05.2010
Weimars Tierheim ist gefragt – Schülerfreiwilligentag: Binnen kürzester Zeit waren fast alle Plätze vergeben
Weimar. Innerhalb kürzester Zeit waren der größte Teil der 110 Plätze, die 15 gemeinnützige Einrichtungen für Schüler und Schülerinnen zum freiwilligen Einsatz beim Schülerfreiwilligentag im Stadtgebiet bereit gestellt haben, vergeben. Besonders gefragt: das Tierheim. Leiter Matthias Zauche kann sich am 10. Juni auf vier Damen vom Goethegymnasium freuen. Allein diese Schule nimmt mit 32 Mädchen und sechs Jungen am Freiwilligentag teil. Ebenso angemeldet haben sich jeweils eine komplette Klasse der Herder-Schule und der Musäus-Schule sowie 20 Schüler der Waldorfschule. Schüler und Schülerinnen der Förderzentren Diesterweg- sowie der Johannes-Landenberger-Schule haben sich zur Pflege des Hasen- bzw. des Rabenwäldchens bereit erklärt. Der Freiwilligentag findet zum dritten Mal statt und bietet Einsatzmöglichkeiten in Kitas, Jugendklubs, im Senioren- und im Flüchtlingsheim. 2009 engagierten sich 76 Schülerinnen und Schüler aus sechs Schulen in 13 Einsatzstellen, diesmal sind es mehr als 100 Schüler aus 8 Schulen.
(!) Der 3. Schülerfreiwilligentag findet am Donnerstag, 10. Juni, statt; mehr Infos unter: www. ehrenamt. buergerstiftung-weimar.de
TA, 21.05.2010
Schüler helfen beim dritten Freiwilligentag
Weimar. Bereits weitestgehend vergeben sind die 110 Angebote für den dritten Schüler-Freiwilligentag am 10. Juni. Junge Leute können sich in 15 gemeinnützigen Einrichtungen der Stadt betätigen. So freut sich das Tierheim als Dauerbrenner des Tages auf die Hilfe von vier Goethe-Gymnasiastinnen. Von der Schule kommen allein 38 Helfer. Ebenso angemeldet haben sich eine komplette Klasse der Herder- und Musäus-Schule sowie 20 Waldorf-Schüler. Das Diesterweg- und Landenberger-Förderzentrum pflegen derweil Hasen- und Rabenwäldchen. Was jetzt noch fehlt, ist gutes Wetter.
TLZ, 03.05.2010
50 Familien warten auf eine Leih-Oma
Großelterndienst in Erfurt – Initiative auch in Weimar
Erfurt/Weimar. (ddp/tlz) (...) "Gerade in der heutigen Zeit wohnen viele Kinder weit entfernt von ihren Großeltern" (...) Dabei sei gerade die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln so wichtig: Die Kinder sorgen für Abwechslung und Herausforderungen im oftmals eintönigen Alltag der Senioren. Und die wiederum können mit ihrer Lebenserfahrung den Kindern und ihren Eltern eine große Hilfe sein. ... Auch in Weimar gibt es mittlerweile wieder einen Großelterndienst: Nachdem ein erster Versuch 2004 gescheitert war, gibt es seit März nun einen neuen Anlauf. Um die Großelterndienste zu unterstützen, hat die Ehrenamtsstiftung vor zwei Jahren eine Haft- und Unfallversicherung eingeführt, um den Großeltern mehr Sicherheit zu bieten. Dennoch melden sich nach wie vor zu wenige Senioren beim Großelterndienst. (...)
Allgemeiner Anzeiger, 28.04.2010
Menschen in Weimar (Seite 3): Spuren in die Zukunft legen
Wiebke Wagner engagiert sich in der EhrenamtsAgentur für die Bürgerstiftung Weimar
Von Siegfried Schmidt. Weimar. September 2005 initiierte die ein Jahr zuvor gegründete Bürgerstiftung Weimar die EhrenamtsAgentur als eines ihrer ersten Projekte. In der Teichgasse 12a hat das Büro seit 2007 seinen Sitz mitten in der Stadt und erfreut sich anhaltender Aufmerksamkeit.
Die EhrenamtsAgentur versteht sich als Ansprechpartner für Menschen, die sich in irgendeiner Form ehrenamtlich für ihre Stadt engagieren. Damit soziale Projekte aus Geldmangel nicht scheitern, schlossen sich Bürger der Stadt zusammen und überlegten: Wie können wir uns einbringen, um die Stadt liebenswert zu erhalten, etwas gegen soziale Not tun und Kinder- und Jugendprojekte voran treiben?
"Spuren in die Zukunft legen" wurde zum Leitspruch der Bürgerstiftung. "Mit 36 Stifterinnen und Stiftern fing es 2004 an. Inzwischen sind es 86. Wir würden uns freuen, wenn es noch mehr werden", hofft Wiebke Wagner. Als Koordinatorin arbeitet die 41-jährige Diplom-Pädagogin seit 2009 mit Stefanie Lachmann in der EhrenamtsAgentur der Bürgerstiftung Weimar, in der Freiwillige, die stiften, spenden oder ehrenamtlich helfen wollen, und gemeinnützige Einrichtungen, die wiederum ehrenamtliche Unterstützung benötigen, zusammen geführt werden. "Wir beraten Träger und Organisationen, wie man Ehrenamtliche gewinnt und initiieren neue Projekte. Dazu gehört auch der Großelterndienst", so Wiebke Wagner. "Dabei vermitteln wir Kontakte von "Großeltern", die Spaß am Kinderbetreueun haben und reichlich Erfahrung besitzen, zu Familien mit Kindern und Alleinerziehenden. Neben der EhrenamtsAgentur gibt es noch den Kinder- und Jugendfonds der Bürgerstiftung, der langfristige Projekte, die wir mit verschiedenen Trägern realisieren, unterstützt." Im Rahmen der Nothilfe gewährt die Bürgerstiftung kurzfristige Hilfe, wenn es um Büchergeld oder um den Zuschuss für die Klassenfahrt geht. So werden mit dem Handicap-Fonds Kinder mit Lernschwierigkeiten unterstützt. Seit 2004 sammelt die Bürgerstiftung für den "Ferienpass", um Kindern und Jugendlichen schöne Ferientage zu ermöglichen.
Großes Engagement wünscht sich Wiebke Wagner in den nächsten Monaten. Denn die EhrenamtsAgentur organisiert am 10. Juni den 3. Schülerfreiwilligentag und am 18. September den 5. Freiwilligentag, wo alle Weimarer, die Lust haben, sich einbringen können für ihre Stadt.
Rathauskurier, 17.04.2010
3. Marktplatz der Guten Geschäfte mit Thüringen Rekord
Von allen in Thüringen veranstalteten Marktplätzen hat Weimar mit 163 abgeschlossenen Vereinbarungen das Bestergebnis erzielt. Die ersten vereinbarten Leistungen sind sogar bereits in die Tat umgesetzt worden.
19 angemeldete Unternehmen und 28 gemeinnützige Einrichtungen verhandelten in knappen 1,5 Stunden Sach- und Dienstleistungen im Wert von umgerechnet 14.255 Euro sowie 180 Arbeitsstunden.
Die Organisatoren von der Bürgerstiftung sprechen allen Teilnehmern, Helferinnen und Helfern ein dickes Lob aus und danken ganz herzlich der VR-Bank als famoser Gastgeberin mit ihren engagierten Mitarbeitern, der KPMG AG und der Thüringer Ehrenamtsstiftung für ihre finanzielle Unterstützung.
Wir danken ebenso Paul Andreas Freyer, der in seiner Funktion als Moderator endlich einmal ausnahmslos gute Nachrichten verlesen durfte und Heike Taubert, unserer Schirmherrin, die beherzt den Eröffnungsgong schlug.
Rathauskurier, 17.04.2010
Gute Geschäfte beim Marktplatz der Bürgerstiftung!
Auf dem Marktplatz der Bürgerstiftung ist Geld tabu – und trotzdem hat der Kriminalpräventive Rat (KPR) sehr gute Geschäfte gemacht. Janna de Rudder (Geschäftststelle des KPR) verhandelte auf Hochtouren mit Unternehmen und anderen gemeinnützigen Organisationen. Nach 1,5 Stunden waren 18 Vereinbarungen unterschrieben. So werden nun also für ein geplantes öffentliches Frühstück auf dem Theaterplatz die Johannes-Landenberger-Schule und das Sophienhaus für die Verpflegung sorgen; die Sitzgelegenheiten und Tische stellt das Sozialkaufhaus möbiLé zur Verfügung. Bei dem Frühstück sollen jugendliche Nutzer, Anrainer des Theaterplatzes, Streetworkerin sowie Vertreter von Polizei und Ordnungsamt die Gelegenheit erhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Hierbei kann auf die positiven Erfahrungen zurückgegriffen werden, die die Arbeitsgruppe Kommunikation des Kriminalpräventiven Rats bereits mit den Anwohnergesprächen in der Gerberstraße gemacht hat.
Noch nicht ganz unter Dach und Fach ist der Bau einer mobilen Saftbar. Den Bau der mobilen Bar übernimmt die Neue Arbeit Weimar in Holzdorf – es werden jedoch noch Holz-Spender gesucht! Die Bar soll zur Alkoholprävention bei Veranstaltungen eingesetzt werden. Alkohol spielt bei vielen Gewalttaten eine große Rolle, gerade auch bei Jugendlichen.
Als Gegenleistung durch die Stadt gab es die vielfältigsten Angebote: Multicar mit Fahrer, Blumenschmuck, Lauftraining mit einer erfahrenen Marathonläuferin, Nutzung des großen Rathaussaals und die Fahrradcodierung, die von der Polizei auf dem Goetheplatz durchgeführt wurde. Allen Mitgliedern des Kriminalpräventiven Rats sei für Ihre Unterstützung ein herzlicher Dank ausgesprochen!
Der Marktplatz der guten Geschäfte ist der ideale Ort, um neben den guten Vereinbarungen neue Kontakte zu knüpfen. Unternehmen, Institutionen oder Vereine, die im nächsten Jahr dabei sein wollen, wenden sich an die EhrenamtsAgentur der Bürgerstiftung unter Telefon (03643) 815600.
Rathauskurier, 03.04.2010
Fahrradcodierung ist Kriminalprävention!
Am Samstag in 14 Tagen, am 17. April 2010 von 11 bis 15 Uhr findet auf dem Goetheplatz der Frühlingscheck des ADFC statt. Dabei wird an Ihrem Fahrrad ein Technik-Check vorgenommen und Sie werden angeleitet, Kleinigkeiten an Ihrem Rad selbst zu reparieren. Für diese Aktion des Fahrradclubs konnte Janna de Rudder vom KpR auf dem Marktplatz der Guten Geschäfte der Bürgerstiftung Weimar ein besonderes Geschäft vermittlen: um Diebstähle zu verhindern, codieren drei Polizeibedienstete kostenlos Ihr Fahrrad. (...)
TLZ, 25.03.2010
Die gute Nachricht: Versprechen rasant eingelöst
Eine Woche nach dem Martkplatz der guten Geschäfte hat die Wohnstätte Wort gehalten. Ihr Immobilien-Service legte sich in Holzdorf ins Zeug und half der Neuen Arbeit mit einem Bagger samt Fahrer. Bis zum Nachmittag hatte er auf 76 Metern einen 1,2 Meter tiefen Schacht gebuddelt. Dieser wird für den Wasseranschluss des Ökohofes benötigt.
TLZ, 18.03.2010
Ohne Geld viel erreicht – Dritter Marktplatz der guten Geschäfte entwickelte sich zu einem vollen Erfolg
Von Christiane Weber: Weimar. (tlz) Noch vor Ende der ersten Halbzeit, hatten Jörg Alexander Strauß und Angela Nasra vom Öko-Treff Weimar bereits acht Verträge abgeschlossen. Ihr strahlendes Lächeln sprach Bände. Auch Ulrike Holitschke, Leiterin des Seniorenpflegeheims Sophienhaus, hatte allen Grund zur Freude. Beim 3. Marktplatz der guten Geschäfte der Bürgerstiftung Weimar am Mittwochabend im Immobilien-Finanz-Center der VR Bank konnte sie unter anderem einen Herzenswunsch unter Dach und Fach bringen: Tobias Hohmann, Garten Zentrum Weimar, sicherte ihr zu, dass sein Unternehmen die Freifläche vor der Cafeteria des Seniorenpflegeheims gestaltet. Ohne Geld wurden gute Geschäfte gemacht. Als Zahlungsmittel waren ausschließlich Naturalien und Dienstleistungen zugelassen.
Insgesamt wurden zwschen den 29 Vereinen und Institutionen und den 19 Wirtschaftsunternehmen aus Stadt und Landkreis 163 Verträge geschlossen. 180 Stunden Arbeit und Sachwerte im Gesamtwert von 14255 Euro vereinbart. Das sind 62 Verträge mehr als im Vorjahr. Sechs Makler halfen in den ersten zehn Minuten, zwischen Unternehmen und Vereinen zu vermitteln. Doch ihre Dienste wurden später kaum benötigt. Denn aufgeschlossen und ohne Berührungsängste gingen Vereins- und Firmenvertreter aufeinander zu. Dabei hatten die Vereine viel Phantasie auf ein möglichst auffallendes Outfit verwendet.
Ines Sperlich vom Netzwerk Meilensteine, das seit einem Jahr in Apolda beheimatet ist und seit kurzem auch eine Außenstelle in Weimar hat, hat einiges zu bieten: Engagement für sozial Bedürftige und kostenlose Lerntechnikkurse. Für ihre Außenstelle suchte Ines Sperlich einen Seminarraum für bis zu 50 Personen, ein Außenschild und Aufkleber. Erstmals dabei, hatte sie ebenso Erfolg wie der Kindergarten Tröbsdorf, der Material und Arbeitsleistung für den Anschluss einer Wasserpumpe für seinen Wasserspielplatz suchte und ebenfalls Tobias Hohmann für Unterstützung gewinnen konnte. Keine Leistung ohne Gegenleistung: Dekorationen für jahreszeitliche Feste boten sie an oder die Gestaltung von Schaufenstern. Auch der Kriminalpräventive Rat konnte für sich einen Erfolg verbuchen: Den gewünschten Multicar stellt die Weimarer Wohnstätte. Es entwicklete sich ein konstruktives "Miteinander und Füreinander" ganz wie es Sozialministerin Heike Taubert, Schirmherrin des Marktplatzes, sich bei der Eröffnung gewünscht hatte. Sie sieht im "Marktplatz der guten Geschäfte eine Institution, die wir in Weimar auf Dauer einrichten wollen. Ohne die es hier ärmer wäre".
TA, 18.03.2010
Gute Markt-Geschäfte ganz ohne Bargeld
Der 3. "Marktplatz der guten Geschäfte" der Bürgerstiftung entwickelte sich gestern zum vollen Erfolg. Weimar (web). Noch vor Ende der ersten Halbzeit hatten Jörg Alexander Strauß und Angela Nasra vom Öko-Treff Weimar acht Verträge abgeschlossen. Auch Ulrike Holitschke, Leiterin des Pflegeheims Sophienhaus, hatte allen Grund zur Freude. Beim 3. Marktplatz der guten Geschäfte, den die Bürgerstiftung Weimar gestern Abend bei der VR Bank aurichtete, konnte sie u.a. einen Herzenswunsch unter Dach und Fach bringen: Tobias Hohmann vom Garten Zentrum Weimar sicherte zu, dass sein Unternehmen die Freifläche vor der Cafeteria des Heims gestaltet. Ohne Geld wurden gute Geschäfte gemacht. Als Zahlungsmittel waren ausschließlich Naturalien und Dienstleistungen zugelassen. Insgesamt wurden zwischen den 29 Vereinen und Institutionen und den 19 Wirtschaftsunternehmen aus Stadt und Landkreis 163 Verträge abgeschlossen, 180 Stunden Arbeit und Sachwerte im Gesamtwert von 14255 Euro vereinbart. Das sind 62 Verträge mehr als im Vorjahr. Sechs Makler halfen in den ersten zehn Minuten, zwischen Firmen und Vereinen zu vermitteln. Doch ihre Dienste wurden später kaum benötigt. Aufgeschlossen und ohne Berührungsängste gingen beide Seiten aufeinander zu. Dabei hatten die Vereine viel Phantasie auf ein möglichst auffallendes Outfit verwendet.
TA, 09.03.2010
Miteinander der Generationen – Großelterndienst der Ehrenamtsagentur mit neuem Konzept
Als Großelterndienst firmiert fortan die Unterstützung älterer Weimarer für Familien mit Kindern, die die Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung organisiert.
WEIMAR (bük). Dass Alleinerziehende vom Großelterndienst profitieren können, liegt auf der Hand. Dabei ist es ebenso wichtig, wenn Kinder mit den „Omas und Opas auf Zeit“ jemanden haben, der ihnen erklärt, welcher Vogel gerade singt.
Ehrenamtsagentur und SOS-Familienzentrum luden ein, um bei einem Brunch für Interessierte das neue Konzept des Großelterndienstes „Zeit für mich“ vorzustellen. „Wir haben uns von dem Namen ‚Paten’ verabschiedet, weil dieser Begriff zu große Verantwortung impliziert“, sagt Wiebke Wagner von der Ehrenamtsagentur. Das Interesse war groß, wenngleich potenzielle Großeltern an diesem Morgen in der Minderheit waren. Es gebe fünf interessierte Frauen und Männer, sagte Katrin Crone (SOS).
Neu ist nicht nur der Name: Die Großeltern erhalten eine Aufwandsentschädigung von drei Euro je Stunde, wobei auch Formen der Entlohnung denkbar seien: etwa Mithilfe beim Einkauf oder im Haushalt, wenn ein Fensterputz ansteht. Zudem seien die Großeltern über die Thüringer Ehrenamtsversicherung versichert. Immer wieder waren sie besorgt, da es zum Beispiel auf einem Spielplatz zu Unfällen kommen kann.
Das Familienzentrum begleitet das Projekt fachlich, bietet Hilfe, wenn es Konflikte gibt. Zielgruppe sind nicht nur Alleinerziehende, sondern auch Elternpaare. So halten Thomas und Therese Graner den Kontakt ihrer 16 Monate alten Tochter Johanna zu älteren Menschen für förderlich. Die eigenen Eltern leben in Frankfurt/Oder und Lobenstein, wobei es dem Paar nicht nur wichtig ist, Johanna gut behütet zu wissen und am Wochenende ausgehen zu können. „Manchmal ist es gut, dass es jemanden gibt, der weiß, welcher Vogel da gerade singt“, sagt Therese Graner über einen Umstand, der in Städten in Vergessenheit gerät: Das selbstverständliche Miteinander der Generationen.
Am 20. Mai gibt es einen Stammtisch im SOS-Zentrum, Kontakt über die Ehrenamtsagentur, Tel: (0 36 43) 81 56 00.
TLZ, 09.03.2010
Guck mal, wer da singt! – Vorgestellt Großelterndienst mit einem neuen Konzept
Von Thorsten Büker
Weimar. (tlz) Dass Alleinerziehende vom Großelterndienst profitieren können, liegt auf der Hand. Dabei ist es ebenso wichtig, wenn Kinder mit den "Omas und Opas auf Zeit" jemanden haben, der ihnen erklärt, welcher Vogel gerade singt.
Ehrenamtsagentur und SOS-Familienzentrum luden ein, um bei einem Brunch für Interessierte das neue Konzept des Großelterndienstes "Zeit für mich" vorzustellen. "Wir haben uns von dem Namen "Paten" verabschiedet, weil dieser Begriff eine zu große Verantwortung implizierte", sagte Wiebke Wagner von der Ehrenamtsagentur. Das Interesse war groß, wenngleich die "Großeltern" an diesem Morgen in der Minderheit waren. Es gebe fünf interessierte Frauen und Männer, sagte Katrin Crone. Neu an dem Projekt ist nicht nur der Name. Die Großeltern erhielten eine Aufwandsentschädigung von drei Euro je Stunde, wobei auch andere Formen der Entlohnung denkbar seien: zum Beispiel durch die Mithilfe bei einem Einkauf oder im Haushalt, wenn ein Fensterputz angesagt sei. Zudem seien die Großeltern auf Zeit über die Thüringer Ehrenamtsversicherung versichert. Immer wieder waren Großeltern besorgt, da es zum Beispiel auf einem Spielplatz zu Unfällen kommen kann. Das Familienzentrum begleitet das Projekt fachlich, bietet Hilfen an, wenn es Konflikte gibt. Zielgruppe sind nicht nur die Alleinerziehenden, sondern auch Eltern. So halten Thomas und Therese Graner den Kontakt ihrer 16 Monate alten Tochter Johanna zu älteren Menschen für förderlich. Die eigenen Eltern leben in Frankfurt/Oder und Lobenstein, wobei es dem Paar nicht nur wichtig ist, Johanna gut behütet zu wissen und am Wochenende ausgehen zu können. "Manchmal ist es gut, dass es jemanden gibt, der weiß, welcher Vogel da gerade singt", sagte Therese Graner über einen Umstand, der zumindest in Städten in Vergessenheit gerät: das selbstverständliche Miteinander der Generationen.
! 20. Mai, 19.30 Uhr, Stammtischtreffen im SOS-Familienzentrum, Kontakt: Ehrenamtsagentur, Telefon (03643) 815600
Bildunterschrift: Großeltern auf Zeit gesucht: Therese und Thomas Graner ist es wichtig, dass ihre Tochter Johanna Kontakt zu älteren Menschen hat. Die Eltern des jungen Paares wohnen zu weit weg, um dies kontinuierlich zu ermöglichen.
Der Mittelständler (2/10) Wirtschatsforum in Deutschland
Voneinander profitieren! – Der 3. Marktplatz der "Guten Geschäfte" in Weimar kommt.
Am 17. März findet der diesjährige Marktplatz der "Guten Geschäfte" statt. Jetzt anmelden!
Im Angebot ist fast alles – außer Geld! Auf einem Marktplatz treffen Vertreter von Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen der Region für ca. 2 Stunden aufeinander und verhandeln Angebote und Nachfragen. Kooperationsideen, Dienstleistungen, Wissen und Sachwerte beider Seiten werden untereinander ausgetauscht und als Vereinbarung niedergeschrieben.
Das Besondere: Geld ist tabu!
Einige Beispiele: Eine Kindereinrichtung organisiert die Kinderbetreuung bei einer Kundenveranstaltung; ein Mitarbeiter des Unternehmens unterstützt die Kita bei der Erstellung ihrer Homepage. Ausgemusterte PC-Technik und Büromöbel werden einem Hilfeverein für Arbeitslose zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug reinigt der Verein das Außengelände eines Betriebes. Der Gestaltung der Vereinbarungen sind keine Grenzen gesetzt.
Was hat ein Unternehmen von der Teilnahme am Marktplatz?
Auf ungewöhnliche Weise werden Kontakte zum sozialen Umfeld geknüpft. Man trifft auf einem Marktplatz auf ähnlich innovative Unternehmen und hat die Möglichkeit sich als "gutes Unternehmen" darzustellen, sowie den eigenen Bekanntheitsgrad und das eigene Netzwerk zu vergrößern. Zugleich wird ohne Geldeinsatz in die Entwicklung des Gemeinwesens investiert und es ergeben sich Möglichkeiten längerfristiger Kooperationen, die Unternehmen nicht nur auf die "Geldvergabe" reduzieren. Vereine und andere soziale Einrichtungen haben Vieles zu bieten, was Unternehmen gewinnbringend für sich nutzen können, aber einfach noch nicht davon erfahren haben.
Auch das noch: Der Marktplatz macht Spaß!
Neue Bekanntschaften, neue Eindrücke, neue Ideen: Marktplatz-Teilnehmer sind oft überrascht, wie viel Freude ihnen diese lebendige Veranstaltung gemacht hat und was für lustige Vereinbarungen sie geschlossen haben. Wer mitmacht kann also nicht verlieren sondern nur gewinnen.
Termin: 17. März 2010
Uhrzeit: 18.00 bis 20.00 Uhr
Ort: Immobilien-Finanz-Center der VR Bank Weimar
Veranstalter: Bürgerstiftung Weimar
Informationen und Anmeldung: Telefon (03643) 815600, Fax (03643) 815639,
E-Mail ehrenamt@buergerstiftung-weimar.de,
Internet: www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
Rathauskurier, 06.03.2010
Auf sich aufmerksam machen beim 3. Marktplatz der Guten Geschäfte am 17. März
Unternehmen werden noch gesucht!
Auf dem Weimarer Marktplatz am 17. März werden wieder Vertreter von Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen der Region für ca. 2 Stunden aufeinander treffen, um Angebote und Nachfragen zu verhandeln. Kooperationsideen, Dienstleistungen, Wissen und Sachwerte beider Seiten werden untereinander ausgetauscht und als Vereinbarung niedergeschrieben. Das Besondere dabei: Geld ist tabu!
Größere und kleinere Unternehmen sowie Handwerker sollten sich jetzt zum Weimarer Marktplatz, der dieses Jahr im Immobilien-Finanz-Center der VR Bank stattfindet, anmelden. Eine Vielzahl von gemeinnützigen Organisationen hat dies bereits getan und Interessantes anzubieten, wie auch einigen Bedarf anmeldet.
Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat Thüringens Sozialministerin Heike Taubert übernommen.
Alle Teilnehmenden erhalten hier die Möglichkeit auf ungewöhnliche Weise Kontakte zum sozialen Umfeld zu knüpfen. Der eigene Bekanntheitsgrad und das eigene Netzwerk werden vergrößert: Werbung machen – ganz ohne Geldeinsatz.
Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz: neue Bekanntschaften, neue Eindrücke, neue Ideen. Marktplatz-Teilnehmer sind oft überrascht, wie viel Freude diese lebendige Veranstaltung macht und was für lustige Vereinbarungen geschlossen werden können. Oder wo bekommt man schon Vogelhäuschen für die Gestaltung einer Homepage?
Rathauskurier, 06.03.2010
„Zeit spenden“ – Engagement im Ehrenamt
Frühling – jetzt aber rauf auf’s Rad!
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Weimar sucht radfahrbegeisterte Menschen, die Radtouren, gerne mit kulturellem Hintergrund, anbieten und führen möchten.
Zudem werden engagierte Radfahrer zur Unterstützung verschiedener Veranstaltungen des Clubs, wie z.B. Technikverständige für den Frühjahrs- und Wintercheck gesucht. Fahrradverständige, die auf den Veranstaltungen Tipps zur Wartung und Verkehrssicherheit geben können sind herzlich willkommen.
Interessierte melden sich beim ADFC Weimar unter (03643) 80 88 88, per
E-Mail: info@adfc-weimar.de oder besuchen die Homepage des Clubs unter www.adfc-weimar.de
TA, 03.03.2010
Über den Dienst der Großeltern
WEIMAR (rd). Jungen Eltern helfend zur Seite stehen. Mit Erfahrungen und Spaß am Kinderbetreuen - das ist das Ziel des gemeinsamen Großelterndienstes, den die Ehrenamtsagentur der Weimarer Bürgerstiftung und das SOS-Familienzentrum einrichten wollen (TA berichtete). Zu einem Informationsbrunch, bei dem das Konzept vorgestellt wird, laden die Organisatoren deshalb an diesem Samstag ab 10 Uhr ein. Angesprochen werden damit Interessierte, die sich vorstellen können, als „Großeltern“ aktiv zu werden, sowie junge Familien und Alleinerziehende. Der Brunch findet im SOS-Zentrum in der Lincolnstraße 37 statt.
TA, 03.03.2010
VR Bank tritt als Makler für Geldloses auf
WEIMAR (rd). Zum Markplatz der Guten Geschäfte, den die Bürgerstiftung am 17. März zum dritten Mal veranstaltet, haben sich bislang 20 gemeinnützige Einrichtungen aus Weimar und dem Weimarer Land angemeldet. Als Verhandlungspartner auf Unternehmensseite werden u.a. die VR Bank, die KPMG Beratungsgesellschaft, die Ehringsdorfer Brauerei, Coca Cola Weimar, die Müller-Werbung aus Legefeld, die Tischlerei Rietschel aus Tiefurt und Omega Veranstaltungstechnik dabei sein.
Ausgetauscht werden von 18 bis 20 Uhr wieder Dienstleistungen. Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) eröffnet als Schirmherrin den Abend in der VR Bank Weimar. Weitere Anmeldungen sind noch möglich: @ www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
TLZ, 03.03.2010
Gute Geschäfte sind zu erwarten – Ansturm auf Markt der Bürgerstiftung
Weimar. (tlz) Die Qualitäten des „Marktplatzes der guten Geschäfte“, veranstaltet von der Bürgerstiftung Weimar, hat sich herum gesprochen: Neben den Marktstand-Inhabern der vergangenen Jahre haben sich für die Veranstaltung am 17. März, 18 bis 20 Uhr, im Finanzcenter der VR-Bank überdurchschnittlich viele neue Händler angemeldet. So der Thüringer Arbeitslosenverband, die Altenhilfe Sophienhaus, das Netzwerk Meilensteine, das Tibi-Team, die Mehrgenerationenhäuser, der Kriminalpräventive Rat, Schulfördervereine und Kindergärten sowie der Initiative Jobpaten der Diakonie. Auf der Unternehmensseite werden unter anderem die VR-Bank, die KPMG Beratungsgesellschaft, die Ehringsdorfer Brauerei, Coca-Cola-Erfrischungsgetränke AG, Müller-Werbung Legefeld, Tischlerei Rietschel und auch Omega Veranstaltungstechnik Verhandlungspartner am Markt sein. Als Moderator konnte Paul Andreas Freyer (MDR) gewonnen werden. Schirmherrin ist Sozialministerin Heike Taubert (SPD). Wichtig: Egal ob Unternehmen oder gemeinnützige Einrichtung – es ist noch nicht zu spät, sich für den Marktplatz anzumelden.
TLZ, 01.03.2010
Info-Brunch für Großelterndienst
Weimar. (tlz) Zu einem Informations-Brunch lädt in Kooperation mit der Ehrenamtsagentur der Großelterndienst Weimar am Samstag, 6. März, ins Cafe des SOS-Familienzentrums an der A.-Lincolnstraße ein. Junge Eltern, Alleinerziehende und interessierte Großeltern treffen sich dort von 10 bis 12 Uhr.
Die hallos Thüringen, 27.02.2010
Hilfe für junge Eltern: Oma und Opa gesucht!
Jungen Eltern helfend zur Seite stehen, mit Erfahrungen und Spaß am Kinderbetreuen. Am Sonnabend, 6. März, ab 10.00 Uhr, laden die Organisatoren des Weimarer Großelterndienstes zum Informationsbrunch ins Familiencafe des SOS-Familienzentrums in der Abraham-Lincoln-Straße 37 ein. Angesprochen sind interessierte „Großeltern“, junge Familien und Alleinerziehende.
Der Großelterndienst entsteht in Zusammenarbeit der Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung Weimar mit dem SOS-Familienzentrum und wird den Anwesenden an diesem Tag inhaltlich vorgestellt.
Rathauskurier, 20.02.2010
„Zeit spenden“ – Engagement im Ehrenamt
Info-Brunch zum Großelterndienst Weimar
Jungen Eltern helfend zur Seite stehen, mit Erfahrungen und Spaß am Kinderbetreuen und vielleicht sogar späterem Familienanschluss? Wäre das etwas für Sie? Wir laden Sie herzlich ein zum Info-Brunch
am 6. März in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Café des S.O.S.-Familienzentrums, Lincoln-Str. 37, 99423 Weimar.
Die Einladung richtet sich an zukünftige „Großeltern“, junge Familien, Alleinerziehende und alle, die Interesse am Großelterndienst in Weimar haben.
Der Großelterndienst entsteht in Kooperation der EhrenamtsAgentur der Bürgerstiftung mit dem S.O.S. Familienzentrum.
Während der Veranstaltung gibt es eine begrenzte Anzahl von Kinderbetreuungsplätzen, deshalb bitten wir Sie, bei Bedarf, um eine Voranmeldung im Familienzentrum (03643-800173).
TA, 11.02.2010
Stiftung sucht Unternehmen
WEIMAR (rd). Auf dem dritten Marktplatz der guten Geschäfte werden am 17. März in der VR Bank Weimar Vertreter von Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen der Region aufeinander treffen, um Angebot und Nachfrage zu verhandeln. Kooperationsideen, Dienstleistungen, Wissen und Sachwerte werden ausgetauscht und vereinbart. Geldleistungen sind tabu. Dafür sucht die Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung Weimar noch interessierte Unternehmen und Handwerker. Informationen und Anmeldungen unter (03643) 81 56 00, per E-Mail ehrenamt@buergerstiftung-weimar.de oder unter:
@ www.ehrenamt.buergerstiftung-weimar.de
Rathauskurier, 06.02.2010
„Zeit spenden“ – Engagement im Ehrenamt
Lesen macht doch Spaß!
Zur Unterstützung und Förderung leseschwacher Schüler sucht der Hort der Falkschule (vor)leselustige Menschen für die Nachmittagsstunden (ab ca. 14.30 Uhr). Den Kindern soll dabei nicht nur vorgelesen werden, sondern sie sollen viel mehr beim selber lesen begleitet werden.
Als Ansprechpartnerin und Koordinatorin der Lesepaten im Hort in der Bockstrasse ist Fr. Braun zuständig.
Interessierte melden sich bitte im Sekretariat der Falkschule unter 03643/905335, senden eine Mail and gs-jfalk@t-online.de oder setzen sich mit den Damen der EhrenamtsAgentur in Verbindung.
TA, 29.01.2010
Die 200 000-Euro-Grenze– Bürgerstiftung zog Jahresbilanz / Großelterndienst läuft an
(…)
WEIMAR (mh).
(…)
Die Ehrenamtsagentur hatte im vergangenen Jahr 280 Menschen zu beraten, sowohl Vertreter von Trägervereinen auf der Suche nach Helfern als auch an ehrenamtlicher Arbeit Interessierte. Unter letzteren habe sich der Anteil der Arbeitslosen verdoppelt, sagte Koordinatorin Stefanie Lachmann. Für die sei das Ehrenamt wohl eine gute Möglichkeit, in der Arbeitswelt „drin- und drazubleiben“.
Die Agentur lädt für den 17. März Vereine und Unternehmen zum diesjährigen Marktplatz der guten Geschäfte in die VR Bank und organisiert wieder einen Schülerfreiwilligentag (10. Juni) und einen Freiwilligentag für alle (25. September).
Mit einem Brunch am 6. März von 10 bis 12 Uhr beginnt die Stiftung im SOS-Familienzentrum ihr neues Projekt „Großelterndienst“. Es löst bisherige Großelternpatenschaften ab, von denen nur noch zwei bestehen. „Die freiwillige Großfamilie funktioniert nur in Ausnahmefällen“, so Doris Elfert. Es gebe zwar einen Ansturm junger Familien auf diese Betreuungsform, doch nicht ausreichend freiwillige Großeltern. Zudem zeige die Erfahrung, das allzu große Nähe selten gewünscht wird. Ein langsames Herantasten sei gefragt, etwa dadurch, dass „Großeltern“ Kinder zunächst aus dem Hort abholen. Die SOS-Mitarbeiter übernehmen die Beratung des Dienstes, auch um zu verhindern, dass sich Menschen mit unlauteren Motiven als Betreuer andienen.
TLZ, 29.01.2010
Stiftung feiert Zuckertütenfest – Kinderfonds: Vergaberunde im März
Weimar (tlz/bük) Mit sechs Jahren kommen Kinder in die Schule, weshalb eine Zuckertüte in der Teichgasse 12a eine wichtige Rolle spielte: die Bürgerstiftung Weimar feiert den 6. Geburtstag und will auch 2010 das Leben in der Stadt bereichern. Wichtigstes Ziel: das Gesamtkapital um 36.000 auf 200.000 Euro zu erhöhen, sagte Doris Elfert.
Die Zuckertüte war nicht nur mit Süßigkeiten gefüllt, sondern auch mit Bonbons aus Papier, auf denen Vorhaben der Stiftung notiert waren. Um 10.366 Euro stieg im vergangenen Jahr das Sitftungsvermögen. "2009 war nicht so erfolgreich", was auch eine Folge des Krisenjahres gewesen sei, sagte Elfert. Der Kinder- und Jugendfonds unterstützte 18 Projekte mit fast 13.200 Euro und konnte 18.700 Euro an Spenden einnehmen. Seit Gründung wurden 81 Projekte mit einer Summe von 174.244 Euro unterstützt.
Die EhrenamtsAgentur, so die Koordinatorin Steffi Lachmann, führte 279 Beratungen durch und vermittelte 77 Ehrenamtliche, vorwiegend im Sozialbereich (zu 36%) sowie im Kinder- und Jugendbereich (28%). Ein Trend: Die Zahl der Arbeitssuchenden unter den Ehrenamtlichen sei von 12 auf 21 Prozent gestiegen.
Für den Kinder- und Jugendfonds steht im März die nächste Vergaberunde an. "Bis zum 15. März müssen die Anträge bei uns sein", sagte Doris Elfert. Einzelheiten stünden auf der Homepage der Stiftung. Neben dem Ferienpass gebe es natürlich wieder einen Marktplatz der guten Geschäfte, einen Schülerfreiwilligen-Tag und anderes mehr.
Bildunterschrift: Zuckertütenfest: Stiftungsrätin Petra Streit sowie Doris Elfert und Steffi Lachmann sind für die Bürgerstiftung aktiv, die jetzt seit sechs Jahren Gutes tut.
Rathauskurier, 23.01.2010
„Zeit spenden“ – Engagement im Ehrenamt
Telefonseelsorge: Neuer Kurs beginnt!
Die Einrichtungen der Telefonseelsorge wollen jedem Menschen in Not, Verzweiflung oder Selbstmordgefahr die Möglichkeit geben, sofort mit einem anderen Menschen Kontakt aufzunehmen, der wie ein Freund bereit ist und fähig, den Anrufenden anzuhören und ein helfendes Gespräch mit ihm zu führen. Dieser Dienst wird von in einem 100-stündigen Ausbildungskurs qualifizierten Ehrenamtlichen realisiert.
Eignungsabend am 25. Januar, 18 Uhr, Kurs ab März 2010.
Es sind noch wenige Plätze frei!
Anmeldungen: Ökumenische Telefonseelsorge,
Ansprechpartnerin: Fr. Liedtke, Telefon (03 61) 5 62 16 20 oder E-Mail
telefonseelsorge.ef@t-online.de
Rathauskurier, 09.01.2010
„Zeit spenden“ – Engagement im Ehrenamt
Gute Büroseele für anspruchsvolle Tätigkeit gesucht. Der Förderverein der Diesterwegschule, Weimars Förderzentrum für sehbehinderte Kinder und Jugendliche, benötigen dringend Hilfe im Büro. Wer möchte sich um die Vorbereitung der Buchführung, Ausstellung von Spendenbescheinigungen, das Online-Banking und andere anfallende Tätigkeiten im Schulförderverein kümmern? Zeitaufwand: 2 bis 4 Stunden pro Woche (tagsüber). Interessenten erwarten eine abwechslungsreiche Tätigkeit und eine umfassende Einarbeitung in Zusammenarbeit mit dem Diesterweg-Team.